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		<title>Terra Typica: News aus der Welt der Natur</title>
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		<description>Neuste Meldungen von Terra Typica</description>
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			<title>Terra Typica: News aus der Welt der Natur</title>
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		<lastBuildDate>Sun, 30 Dec 2012 13:02:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Kein Platz für wilde Tiere</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2012/12/30/kein-platz-fuer-wilde-tiere.html</link>
			<description>Nebst einigen wenigen versprengt lebenden Einzeltieren ist ein einziges kleines Wolfsrudel in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nebst einigen wenigen versprengt lebenden Einzeltieren ist ein einziges kleines Wolfsrudel in unserem Land beheimatet. Gerademal 17 Exemplare dieser ausgestorbenen Art haben sich in den letzten 20 Jahren bei uns wieder angesiedelt. Das ist sehr bescheiden verglichen mit dem gesamten Alpenraum, in dem sich der Wolf-Bestand mit immerhin rund 400 Exemplare in 30 Rudeln bedeutend besser entwickelt hat.<br /><br />Nur scheinbar besser geht es unseren Luchsen. In den 40 Jahren seit deren Wiederansiedlung durch die Auswilderung slowakischer Exemplare im Jura hat sich ein landersweiter Bestand von etwa 130 Exemplaren etabliert. Sie leben in drei isolierten Populationen im Jura, den Nordwestalpen sowie der Nordschweiz. Diese Populationen sind durch ihre Isolation und den deshalb fehlenden genetischen Austausch gefährdet.<br /><br />Über das Traurspiel Braunbär brauchen wir an dieser Stelle nicht mehr viele Worte zu verlieren: M13, das einzige Schweizer Exemplar, ist nur solange sicher, wie es sich in der Winterruhe befindet. Man braucht kein besonders guten Gehör, um bereits jetzt das Halali der Schiesswütigen wieder zu hören, das im Puschlav spätestens dann erneut zu vernehmen sein wird, wenn das spriessende Buchenlaub unsere Wälder in dieses wunderbare frische Frühlingsgrün kleiden wird. (js)<br /><br /><i>Quelle: <link https://www.wwf.ch/de/aktuell/medien/?1672/Schwierige-Zeiten-fuumlr-Baumlr-Wolf-amp-Co _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><img alt="Opens external link in new window" src="fileadmin/templates/images/external_link_new_window.png" />WWF</link></i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 13:02:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Eine Chance für M13!</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2012/11/27/eine-chance-fuer-m13.html</link>
			<description>Erneut wird der vielbemühte aber deswegen nicht weniger irreführende Ausdruck...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Erneut wird der vielbemühte aber deswegen nicht weniger irreführende Ausdruck &quot;Problembär&quot; als Grund ins Feld geführt, ein einzelnes Exemplar einer ausgestorbenen Art in unserem Land abzuschiessen. M13 ist so unerwünscht wie seine Vorgänger, ganz unabhängig davon was er tut oder lässt, ganz einfach weil er ein Bär ist. Der Aufschrei,&nbsp;die künstliche Hysterie der Xenophoben, der Angsterfüllten, der Engstirnigen, der Entnaturalisierten, kurz: der Problemmenschen ist so eintönig und immergleich, dass er langweilen würde, wäre er nicht so fürchterlich ärgerlich, deprimierend und beschämend für etwas aufgeschlossenere Exemplare von <i>Homo sapiens</i>.<br /><br /><link http://www.naturschutz.ch/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><img alt="Opens external link in new window" src="fileadmin/templates/images/external_link_new_window.png" />naturschutz.ch</link> hat bei<link http://www.avaaz.org/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">&nbsp;<img alt="Opens external link in new window" src="fileadmin/templates/images/external_link_new_window.png" />AVAAZ</link> eine Petition zum Schutze von M13 aufgelegt. Die bis zum 15.12.2012 gesammelten Unterschriften sollen Regierungsrat Mario Cavigelli (Vorsteher Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden) sowie Reinhard Schnidrig (Bundesamt für Umwelt) überreicht werden.<br /><br />Wir dürfen von unserem Staat erwarten, dass er unseren Kindern nicht nur kulturelle und wirtschaftliche, sondern auch natürliche Schweizer Werte erhält und zurückgibt. Wir sollen von unserem Staat verlangen, dass er unsere Steuern auch dazu verwendet, die natürliche Schönheit unseres Landes zu erhalten. Wir können unserem Staat dazu auffordern, einer ausgestorbenen Art den Schutz zu gewähren, der ihr zusteht. Und wir müssen unseren Staat dabei unterstützen, seine schützende Hand über die Schwachen zu halten.<br /><br />Bitte helft ihm dabei: Unterschreibt die Petition!
<link https://secure.avaaz.org/de/petition/Petition_M13_soll_leben _blank external-link-new-window "Helft M13!"><img alt="Opens external link in new window" src="fileadmin/templates/images/external_link_new_window.png" />ZUR PETITION!<br /></link>
<br />Herzlich,<br />Jürg Sommerhalder]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 18:12:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die Gottesanbeterin</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2012/09/22/die-gottesanbeterin.html</link>
			<description>von Dezian Melissa Lloyd</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: 10px;"><i><em>Vorwort des Admins:</em><br /></i><i>Dieser Report ist ein Beitrag unserer jüngsten Nutzerin: Dezian hat ihn als Vortrag in der fünften Primarschulklasse, also im zarten Alter von&nbsp; 11 Jahren verfasst. Wir sind stolz darauf, ihn an dieser Stelle publizieren zu dürfen.</i></span>

Gottesanbeterinnen sind räuberisch lebende Insekten. Wie alle Insekten haben sie sechs Beine, allerdings sind die beiden vordersten zu Fangbeinen umgebaut und sehen aus wie Arme. Sie können sie wie Taschenmesser aus- und einklappen und mit den Dornen an ihren Innenseiten können sie damit ihre Beutetiere fest packen.<br /><br />In der Schweiz gibt es nur eine Art. Sie heisst Mantis religiosa und kommt vor allem im Wallis und im Tessin vor, aber auch in einigen warmen Lagen rund um Basel und im Mittelland.<br /><br />Weltweit gibt es vor allem in tropischen Ländern mehr als 2000 verschiedene Gottesanbeterinnen-Arten. Eine der grössten und schönsten ist die Teufelsblume aus Ostafrika. Sie wird grösser als eine Männerhand und ist sehr farbig, violett und grün und weiss. Es gibt aber auch ganz kleine unbunte Arten und sogar solche, die andere Tiere wie Ameisen nachahmen. Viele tarnen sich auch als Laubblätter oder Äste.<br /><br />Gottesanbeterinnen fressen andere Insekten: Heugümper, Grillen, Fliegen, Wespen, Bienen, Schmetterlinge und auch andere Gottesanbeterinnen. Ihre Fangbeine sind so stark, dass sie kein Gift brauchen. Ein gepacktes Beutetier wird sofort an den Mund geführt und bei lebendigem Leib verspeist.<br /><br />Ist ein Weibchen geschlechtsreif, dann lockt es mit Duftstoffen die Männchen an. Diese sind schlanker als die Weibchen und könnend deshalb besser fliegen. Wenn ein Männchen ein Weibchen gefunden hat, dann muss er sich ihm sehr vorsichtig nähern, damit er nicht zur Beute wird. Doch die Männchen sind dabei sehr geschickt und werden ganz im Gegensatz zur allgemeinen Meinung nur selten gefressen. Zur Paarung setzen sie sich auf den Rücken der Weibchen und die beiden Tiere paaren sich mit dem Ende ihrer Hinterleiber. Dabei nimmt das Weibchen vom Männchen ein Samenpaket. Einige Tage nach der Paarung baut das Weibchen ein Schaumnest, in welches es seine Eier einbettet. Nach ein paar Stunden wird der Schaum fest und schützt so die Eier vor Regen und Sonne und anderen Tieren.<br /><br />Nach einigen Wochen schlüpfen die jungen Gottesanbeterinnen. Sie sehen fast aus wie ihre Eltern, nur sind sie winzig klein und haben noch keine Flügel. Doch sie sind schon von Geburt an geschickte Räuber und wachsen schnell. Innerhalb von wenigen Wochen häuten sie mehrmals und werden am Ende selber geschlechtsreif und pflanzen sich wieder fort.
<br /><i><em>Danksagung:</em><br />Ich danke Herr Reinhard Ehrmann dafür, dass ich seine Zeichnungen einer Teufelsblume verwenden und einfärben durfte. Auch bei Jürg Sommerhalder bedanke ich mich dafür, dass er mir seine Fotos für diesen Vortrag ausgeliehen und mir viele Sachen über Gottesanbeterinnen erzählt hat.</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 22 Sep 2012 00:12:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Erfolgreiche Insektenbörse 2012</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2012/09/16/erfolgreiche-insektenboerse-2012.html</link>
			<description>Die Klotener Insekten- und Spinnentierbörse ist kein Geheimtipp mehr: Ihr Ruf als qualitativ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Klotener Insekten- und Spinnentierbörse ist kein Geheimtipp mehr: Ihr Ruf als qualitativ hochstehende, lebendige und vielfältige Börse mit kauffreudigem Publikum ist über die Landesgrenzen hinaus gefestigt, und mancher Deutscher lässt für eine Teilnahme in Kloten sogar die Anlässe in Modena, Prag oder Paris sausen. Auch am 8. September 2012 war die einzige Schweizer Arthropodenbörse harter Konkurrenz ausgesetzt, diesmal durch die süddeutschenn Kollegen, die ihre 2012er-Börse in Weiden (D) am selben Wochenende durchführten. Doch weder unsere Aussteller noch unsere Besucher liessen uns im Stich. Das Ausstellerfeld umfasste nebst den üblichen (sowie einigen neuen ) Verdächtigen aus dem eigenen Land heuer auch Entomologie-Prominenz aus Ost- und Westdeutschland, Frankreich und Italien. <br /><br />Wie üblich glänzte das Angebot durch grosse Vielfalt, ganz besonders galt dies für die Lebend-Aussteller, die wir durch fast geschenkte Ausstellertische gezielt fördern: Nebst zahlreichen heimischen und tropischen Schmetterlingen, die in Form von Eiern, Puppen und Kokons oder Raupen feilgeboten wurden, gab es ein breites Spektrum an Stab- und Gespenstschrecken, Vogelspinnen, Skorpionen, Geiselspinnen, Schaben, Käfern und sechsbeinigen Futtertieren aller Art. Speziell fiel das breite Angebot an Gottesanbeterinnen auf: Verschiedene Aussteller boten zusammen mehrere Dutzend tropischer, teilweise seltener Arten an.<br /><br />Die Klotener Börse ist nicht nur der Jahrestreff der Schweizer Entomologen-Szene. Auffallend viele Eltern mit Kindern streifen zwischen den Tischreihen umher und verschaffen sich einen Eindruck der höchst vielfältigen Welt der Gliedertiere. Yoko, die 11-jährige mit den riesigen blauen Augen, zeigt mir ihre neu erstandenen Käfer-Präparate. Sie liebt die farbig glänzenden Arten, hat sich diesmal einen goldglänzenden Rosenkäfer ausgesucht, und zwei metallic-grün und -violett schillernde Schnellkäfer sowie einen kupferfarbigen Laufkäfer. Die Kleine kommt heuer schon das vierte Jahr hintereinander und ihre kleine Käfer-Sammlung umfasst bereits 11 Präparate, erklärt sie mir mit sehr ernstem Gesicht.<br />Stanley, ein 12-Jàhriger, steht ebenfalls auf Käfer, aber er mag mehr die grossen mit Hörnern und Geweihen ausgestatteten Arten: Nashorn- und Hirschkäfer. Er zeigt mir einen Herkuleskäfer so gross wie seine Hand und freut sich diebisch darüber, dass ich erst gar nicht bemerke, dass er mir eine perfekte Platisk-Reproduktion dieses Riesenkäfers unter die Nase hält.<br />Der 5-jähriger Luis umklammert mit der Rechten die Hand seines Vaters, in der Linken hält er eine kleine Plastikbox, in welcher ein präparierter Schmetterling an seiner Nadel im Styroporboden steckt. &quot;Sein Erster!&quot;, zwinkert mir sein Vater zu. Die Augen des Jungen sind gross und so rund, wie sein vor Staunen offener Mund. Von Tisch zu Tisch huscht sein Blick, gebannt von der ausgestellten Farben-und Formenpracht.<br />'Nachwuchs', denke ich mir und atme auf: Solange es noch Menschen gibt, die sich von Insekten faszinieren lassen...<br /><br />Heute kommt in Kloten nur Ivo Rütsche zu kurz: Der erfolgreiche Hypnose-Therapeut bietet an der Klotener Börse zusammen mit seinem Kollegen Sergio Gai seit vier Jahren sehr gesuchte, kostenlose Phobie-Behandlungen an. Im Vorjahr wurden die beiden von Therapie-Willigen dermassen überrannt, dass sie noch Stunden nach Börsenende therapeutisch beschäftigt waren. Doch heuer sitzen sie fast den ganzen Tag tatenlos herum: Vermutlich sind sämtliche Insekten- und Spinnenphobiker im Einzugsgebiet der Börse bereits geheilt. (js)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 16 Sep 2012 21:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bären-Knowhow made in Switzerland</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2011/09/15/baeren-knowhow-made-in-switzerland.html</link>
			<description>Der erfahrenste Schweizer Bärenexperte fasst 25 Jahre Freiland-Begegnungen mit Bären in aller...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der erfahrenste Schweizer Bärenexperte fasst 25 Jahre Freiland-Begegnungen mit Bären in aller Herren Länder in einem autobiografischen Werk zusammen. Besonders: TERRA TYPICA war an der Produktion des Buches massgeblich beteiligt, stellte nämlich den Ghostwriter für den Bärenmann.<br /><br />Im Alter von 20 Jahren bereits zog es Reno Sommerhalder nach Nordamerika, wo er sich mitten in den Rockies niederliess. Seither hat er über 40'000 Freiland-Begegnungen mit wildlebendem Bären erlebt und sich ein immenses Wissen um den grossen Räuber angeeignet, das mindestens in Europa seinesgleichen sucht.<br />Er studiert Braunbären in Alsaka, Kanada, Russland, Rumänien, Italien und Ex-Jogoslawien, arbeitete in Perus Manu Nationalpark an einer Studie über Brillenbären, beriet die Umwetschutz-Organisation &quot;Vier Pfoten&quot; hinsichtlich ihres Bärenparks in Rumänien, und arbeitete am Schweizer Konzept Bär mit.<br /><br />Eines seiner beeindruckendsten Projekte war der Auswilderungs-Versuch von fünf durch Widlerei verwaisten Jungbären auf der russischen Halbinsel Kamtsckatka, einem der letzten gewaltigen Naturparadiese der Erde. Ob und wie erfolgreich es verlief, nehmen wir an dieser Stelle nicht vorweg, dazu müsst Ihr Euch schon das Buch und am besten auch gleich noch die DVD mit dem Dok-Film dazu leisten, den<br />SF erst letzte Woche ausstrahlte. Das Buch &quot;Ungezähmt&quot; wird über TERRA TYPICA erhältlich sein - exklusiv für jeden TERRA TYPICA-Besteller mit persönlicher Widmung des Protagonisten!<br /><br />Wer den charismatischen Schweizer Bären-Crack live erleben will, hat dazu während der kommenden Monate ausreichend Gelegenheit: Mit seiner multimedialen Show tourt er während der Wintermonate durch die Schweiz, erzählt witzige und spannende Geschichten von Menschen und Bären, zeigt seine bezaubernden Bilder und beeindruckenden Filmaufnahmen. (jsm)<br /><br />Buchbestellung in unserem <link 16 - internal-link "Opens internal link in current window"><img alt="Opens internal link in current window" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/internal_link.gif" />Shop</link>!<br /><br />Links:<br />- Renos Website: <link http://www.renosommerhalder.ch/>http://www.renosommerhalder.ch/</link><br />- Verlag Woerterseh: <link http://www.woerterseh.ch/index.cfm?navid=2>http://www.woerterseh.ch/index.cfm?navid=2</link><br />- Olalei Events: <link http://www.olalei.ch/mrusexom>http://www.olalei.ch/mrusexom</link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 15:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlangen auf dem Weg ins Meer</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2011/02/25/schlangen-auf-dem-weg-ins-meer.html</link>
			<description>Die Ozeane der Welt sind wahrscheinlich die Geburtsstätte des Lebens. Sie bilden unendlich weite...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ozeane der Welt sind wahrscheinlich die Geburtsstätte des Lebens. Sie bilden unendlich weite und vielfältige Biotope, in denen es von Leben nur so wimmelt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass im Lauf der Geschichte des Lebens wiederholt einzelne landlebende Gruppen von Tieren den Weg zurück in die blauen Weiten gesucht haben.<strong><br /><br />Der Weg ins Wasser</strong><br />Unter den vierfüßigen Wirbeltieren haben beispielsweise die Wale, Seehunde, Seekühe und Pinguine diesen Weg in ihrer Evolution eingeschlagen. Bei ihnen allen wurde im Laufe der Zeit der Körper immer weiter an das Leben und die Fortbewegung im kühlen Nass angepasst. Die Lösungen für eine schnelle Fortbewegung wurden mehrfach unabhängig in sehr ähnlicher Weise entwickelt. Die Vorderbeine oder Flügel wurden zu Flossen, einige Gruppen verloren ihre Hinterbeine (so zum Beispiel Wale und Seekühe) und eine Schub erzeugende Schwanzflosse wurde neu gebildet. Auch wenn die Umbauten nicht immer gleich aussehen und unterschiedlich verwirklicht wurden, haben diese Tiere doch eines gemeinsam: ihr gesamter Körper ist stromlinienförmig.<strong><br /><br />Beinlose Vierbeiner</strong><br />Ein australisches Forscherteam hat sich nun die Frage gestellt, wie solche Veränderungen bei der Umstellung vom Landleben auf den aquatischen Lebensraum bei Tieren vonstatten gehen mögen, die bereits in der landlebenden Form einen stark vereinfachten, schlanken Körperbau aufweisen. Dazu untersuchten sie Schlangen. Auch diese Reptiliengruppe stammt von vierbeinigen Vorfahren ab, wie man heute auch durch Fossilien weiß, die noch Beine aufweisen. Doch bereits vor langer Zeit sind die Schlangen dem Schlängeln verfallen - sie haben die Beine im Lauf ihrer Stammegeschichte zurückgebildet und dafür perfekte Anpassungen an das flinke Schlängeln entwickelt. <strong><br /><br />Dynamisches Trio<br /></strong>Innerhalb der Schlangen findet man bei den Giftnattern (Elapidae) drei verschieden stark ans Leben im Wasser angepasste Gruppen. Neben den &quot;normalen&quot;, landlebenden Arten gibt es auch reine Meeresschlangen, die ihr ganzes Leben im Wasser verbringen. Zusätzlich kommen amphibische Arten vor, die beide Lebensräume nutzen. Zwar halten diese sich viel im Wasser auf. Zum Verdauen, Häuten und zur Eiablage jedoch sind sie auf Land angewiesen. Der glückliche Umstand des Vorhandenseins dieser drei Gruppen in naher Verwandtschaft bot den Wissenschaftlern die Gelegenheit zum direkten Vergleich ihres Körperbaus. Die Australier untersuchten 26 veschiedene Arten, vermaßen die Körper und berechneten vorhandene Unterschiede. Dabei kamen interessante Daten ans Licht.<br /><br /><strong>Seitlich abgeplattet? Mitnichten!<br /></strong>Um sich im Wasser schwimmend fortzubewegen, sind Seeschlangen im mittleren und hinteren Bereich des Körpers seitlich abgeplattet. So lautet zumindest die Lehrmeinung. Das australische Wissenschaftlerteam konnte allerdings nachweisen, dass dies nicht wirklich zutrifft. Tatsächlich sei der Körper der Seeschlangen nach oben und unten verlängert, während sie dazwischen ähnliche Maße aufweisen, wie die landlebenden Schlangen. Dies mache einen deutlichen Unterschied zur vorigen Annahme und habe deutliche Vorteile für die Tiere, wie die Forscher argumentierten. Wäre der Körper von Seeschlangen seitlich abgeplattet, hätte also weniger Durchmesser, so würde eine Verformung (&quot;Aufblähung&quot;) des Körpers sich stark auf die Schwimmleistung auswirken. Solche Verformungen treten beispielsweise auf, wenn die Schlangen trächtig sind oder große Beute verschlucken. Außerdem würde eine seitliche Abplattung mit dem Verlust an Platz für Muskelmasse einhergehen, was ebenfalls auf Kosten der Schwimmleistung ginge.<br /><br /><strong>Volle Breitseite</strong><br />Neben dem schlankeren Körperbau, so fanden die Wissenschaftler heraus, haben Seeschlangen im Verhältnis zum Körpervolumen zusätzlich eine deutlich größere seitliche Körperoberfläche als landlebende und amphibische Schlangen. Die große Fläche ist hilfreich bei der Fortbewegung. Außerdem ist bei Seeschlangen auch die gesamte Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpervolumen vergrößert. Man könnte meinen, dass eine vergrößerte Oberfläche im Verhältnis zum Gesamtvolumen des Körpers sich negativ auswirkt, weil der Körper so mehr Wärme verliert. Dies spiele jedoch bei ektothermen (&quot;kaltblütigen&quot;) Tieren wie Schlangen nur eine sehr untergeordnete Rolle, so die Forscher. Anders sieht dies bei endothermen (&quot;warmblütigen&quot;) Tieren aus, wie Säugetieren oder Vögeln. Sie benötigen viel Energie, um die Körperwärme konstant hoch zu halten. Daher wäre eine größere Oberfläche dort ein kostspieliges Problem. Bei den Seeschlangen, so die Wissenschaftler, möge es sich dabei hingegen sogar um einen Vorteil handeln. Über die größere Körperoberfläche könne mehr Sauerstoff aus dem umgebenden Seewasser durch die Haut aufgenommen werden.<br /><br /><strong>Mit kurzen Schwänzen schwimmt's sich besser<br /></strong>Wenn eine größere seitliche Körperfläche besseren Vorschub gewährleistet, ermöglicht ein verlängerter breiter Schwanz eine bessere Schwimmleistung, könnte man meinen. Interessanterweise scheint dies auf den Schwanz der Seeschlangen nicht zuzutreffen. Bei ihnen ist er im Verhältnis zur Körperlänge in der Tat deutlich kürzer als bei ihren landlebenden und amphibischen Verwandten. Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass dies möglicherweise eine Frage der Biomechanik, insbesondere der Stabilität sei. Die Wahrscheinlichkeit, bei der Schwimmbewegung wegzuknicken und daher schlechteren Schub zu erzeugen, liege bei längeren Schwänzen deutlich höher als bei kürzeren. Seeschlangen haben zusätzlich zum kürzesten auch das dünnste Körperende, wodurch sie beim Schwimmen einen kräftigen Schub erzeugen können.<br /><br /><strong>Der Weg ins Wasser<br /></strong>Die amphibischen Vertreter der untersuchten Schlangen lagen bei nahezu allen gemessenen Werten zwischen den rein landlebenden und vollständig aquatischen Arten. Dadurch deutet sich an, dass sich  auch bei Schlangen gewisse Anpassungsmerkmale für das Wasserleben immer wieder herausbilden. Bei anderen ins Wasser zurückgekehrten oder sich auf dem Wege dahin befindenden Vierfüßern spielen Flossenbildung und Stromlinienform eine vorwiegende Rolle. Bei den einfach gebauten Schlangenkörpern ist es die &quot;Verschmälerung&quot; des Körpers, eine Verkürzung des Schwanzes sowie die Vergrößerung der Körperoberfäche. (fwi)<br /><br /><i>Gefunden in</i>:<link http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jmor.10933/abstract _blank external-link-new-window><br /><br /><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Brischoux, F. &amp; Shine, R. in press</link>. Morphological adaptations to marine life in snakes. - Journal of Morphology. DOI: 10.1002/jmor.10933<br /><i><br />Weiterführende Quellen:<br /></i><br /><link http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschlangen _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Seeschlangen</link> (Wikipedia)<br /><link http://www.biodiversitylibrary.org/item/44695 _blank external-link-new-window><br /><br /><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Wall, F. 1909</link>. A monograph of the sea snakes. - Memoirs of the Asiatic Society of Bengal 2(8): 169-251.<link http://www.biodiversitylibrary.org/item/30787 _blank external-link-new-window><br /><br /><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Voris, H.K. 1977</link>. A phylogeny of the sea snakes (Hydrophiidae). - Fieldiana 70(4): 79-166.

]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 15:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuseeländische Geckofauna vielfältiger als bisher bekannt</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2011/02/13/neuseelaendische-geckofauna-vielfaeltiger-als-bisher-bekannt.html</link>
			<description>Neuseeland ist Heimat einer einzigartigen Fauna und Flora. Zu den endemischen (nur dort...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong></strong>Neuseeland ist Heimat einer einzigartigen Fauna und Flora. Zu den endemischen (nur dort vorkommenden) Tieren zählen eine Reihe merkwürdiger Wesen wie der Kiwi <i>Apteryx </i>(ein flugunfähiger Vogel) und die Brückenechse <i>Sphenodon</i>. Sie ist der letzte überlebende Zweig einer Echsen-Linie, die schon zu Zeiten der Saurier weit verbreitet war. <br /><br />In Neuseeland ist die Viefalt der Amphibien und Reptilien eher gering. Erstere umfassen nur 4 Arten der urtümlichen endemischen Froschgattung <i>Leiopelma</i> sowie 3 eingeschleppte Arten. Die Reptilien sind ähnlich schwach vertreten. Unter den Echsen sind, abgesehen von den zwei Arten der Brückenechse Sphenodon, bisher etwa 30 Arten der Skink-Gattung <i>Oligosoma </i>sowie 19 Arten der Gecko-Gattungen <i>Naultinus </i>und <i>Hoplodactylus </i>beschrieben. Schlangen hingegen haben Neuseeland nie erreicht. <br /><br /><strong>Den Geckos auf der Spur</strong><br />Ein Team neuseeländischer und amerikanischer Wissenschaftler hat nun eine umfassende genetische Studie zur Verwandtschaft der neuseeländischen Geckos veröffentlicht. Dabei stand die Frage nach deren Verwandschaft untereinander sowie mit ihren australischen Verwandten im Vordergrund. Die Forscher untersuchten Gewebe-Proben von 184 Individuen. Ihre Analyse beinhaltet alle 19 beschriebenen neuseeländischen Geckoarten sowie 18 von 20 möglicherweise neuen Arten. Zudem bezogen die Autoren Geckos aus Australien und Neukaledonien in die Untersuchung ein, um die Herkunft der neuseeländischen Geckos näher zu beleuchten.<br /><br />Wie sich zeigt, gehen die neuseeländischen Geckos alle auf einen einzigen Ursprung zurück - die Besiedlung Neuseelands durch Geckos fand folglich nur einmal statt. Bei anderen Tiergruppen, beispielsweise den Stab- und Gespenstschrecken (Phasmatodea) ist man heute sicher, dass sie die Doppelinsel unabhängig erreicht und besiedelt haben.<br /><br /><strong>Verwandtschaft der Geckos</strong><br />Der Stammbaum der Geckos zeigt, dass die Gattung <i>Hoplodactlyus</i> stammesgeschichtlich nicht zusammengehörig ist. Ein Teil der Arten (von den Autoren als &quot;schmalzehig&quot; bezeichnet) bildet zusammen mit der Gattung <i>Naultinus </i>eine zusammengehörige Verwandtschaftsgruppe. Die übrigen, sogenannten &quot;breitzehigen&quot; <i>Hoplodactylus</i>-Arten bilden eine davon getrennte Verwandtschaftsgruppe, zu der auch der größte heutige neuseeländische Gecko <i>Hoplodactylus duvaucelii</i> zählt. Auch der möglicherweise ausgestorbene größte Gecko der Welt, <i>Hoplodactylus delcourti</i> gehört damit voraussichtlich in diese Gruppe (<link http://www.terra-typica.ch/services/fokus/fokus/datum/2011/01/26/geheimnisvoller-geist-der-waelder.html _blank external-link-new-window>siehe auch TT-Fokus</link>).<br /><br /><strong>Neue Gattungen und Arten</strong><br />Die Autoren konnten zeigen, dass 16 der taxonomisch als neu angenommenen, unbeschriebenen Arten auch aus molekularer Sicht neue Arten darstellen. Die Ergebnisse deuten des weiteren darauf hin, dass die Gattung <i>Hoplodactylus </i>aufgrund ihrer komplexen Verwandtschaftsverhältnisse in insgesamt 6 Gattungen eingeteilt werden sollte. Die Gattung <i>Hoplodactylus</i> umfasst nach Auffassung der Wissenschaftler nur noch <i>H. duvaucelii </i>und <i>H. delcourti</i>. Die übrigen Arten, die bisher in dieser Gattung&nbsp;<i></i>standen, verteilen sich nun auf die Gattungen <i>Dactylocnemis</i>, <i>Woodworthia</i>, <i>Tukutuku</i>, <i>Toropuku </i>und <i>Mokopirirakau</i>. Die grünen Arten der Gattung <i>Naultinus </i>bleiben in ihrer bisherigen Zusammengehörigkeit bestehen.<br /><br /><strong>Trennung von den Australiern</strong><br />Weiterhin konnten die Geckoforscher anhand ihrer Ergebnisse zeigen, dass die zu den Vorfahren der neuseeländischen Geckos führende Linie&nbsp; sich von den australischen nächstverwandten Arten vor etwa 40,2 Millionen Jahren trennte, nachdem sich die Tasmanische See geöffnet hatte. Daraus konnten die Autoren ableiten, dass die neuseeländischen Geckos kein in Neuseeland überlebendes Überbleibsel der alten Tierwelt des Urkontinents Gondwana sind. Im Gegenteil zeigen die Ergebnisse, dass die Geckos Neuseeland erst lange nach dessen geographischen Isolation vor rund 80 Millionen Jahren erreichten.<br /><br />Wie die Daten außerdem zeigen, lebte die Art, aus der alle heutigen neuseeländischen Geckos hervorgegangen sind, vor rund 24 Millionen Jahren. In der Wissenschaft besteht seit langer Zeit ein Streit darüber, ob Neuseeland im Oligozän (vor rund 26-38 Millionen Jahren) für einige Zeit vollständig unter Wasser lag oder ob einzelne Inseln konstant trocken blieben. Im ersteren Fall hätten die Inseln nach dem Wiederauftauchen vollständig neu besiedelt werden müssen. Im zweiten Fall hätten die Tiere auf solchen kleinen Inselchen überleben konnten. Von solchen Refugien ausgehend hätten sie nach dem erneuten Auftauchen Neuseeland wieder neu besiedeln können. <br />Da die Trennung der Vorfahren der neuseeländischen Geckos von ihren Australischen Verwandten vor dieser Epoche lag, die Entstehung der heutigen neuseeländischen Geckos jedoch danach, können die Ergebnisse der Geckoforscher dieses Problem nicht näher beleuchten. (fwi)<br /><br /><br /><i>gefunden in</i><br /><br />Nielsen et al. 2011. New Zealand geckos (Diplodactylidae): Cryptic diversity in a post-Gondwanan lineage with trans-Tasman affinities. - Molecular Phylogenetics &amp; Evolution. (doi: 10.1016/j.ympev.2010.12.007)<br /><br /><i>Quellen und weitere Literatur zum Thema Biogeographie und Neuseeland<br /></i><br /><link http://rstb.royalsocietypublishing.org/content/363/1508/3319.full _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Goldberg et al. 2008</link>. Evolution of New Zealand's terrestrial fauna: a review of molecular evidence. - Philosophical Transactions of the Royal Society B 363: 3319-3334.<br /><br /><link http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-3113.2009.00505.x/full _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Buckley et al. 2010</link>. The phylogenetic placement and biogeographical origins of the New Zealand stick insects (Phasmatodea). - Systematic Entomology 35: 207-225. <br /><br /><link http://www.amazon.de/Biogeography-Mark-V-Lomolino/dp/0878934944/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1297608013&sr=1-1 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Lomolino, M.V. et al. 2010</link>. Biogeography (4. Auflage). Sinauer. 878 S.<br /><br /><link http://www.amazon.de/Gesang-Dodo-Reise-Evolution-Inselwelten/dp/3548600409/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1297607817&sr=8-1 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Quammen, D. 2004</link>. Der Gesang des Dodo. Eine Reise durch die Evolution der Inselwelten. List (3. Auflage). 673 S. <br /><br /><i>weiterführende Links<br /><br /></i><link http://www.nzfrogs.org/ _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Froschfauna Neuseelands <br /></link><link http://www.reptiles.org.nz/uploads/PDF/NZ%20native%20animal%20notes.pdf _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Reptilien Neuseelands</link> (PDF)<br /><link http://de.wikipedia.org/wiki/Naultinus _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Die Geckogattung Naultinus</link> (Wikipedia)<br /><link http://de.wikipedia.org/wiki/Hoplodactylus _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Die Geckgattung Hoplodactylus</link> (Wikipedia)<br /><link http://de.wikipedia.org/wiki/Neuseeland _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Neuseeland </link>(Wikipedia)<br /><link http://www.doc.govt.nz/conservation/native-animals/reptiles-and-frogs/ _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Neuseeländische Reptilien und Amphibien</link> (Department of Conservation)<br /><link http://www.reptiles.org.nz/index.php?page=skinks _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Neuseelands Skinke</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 15:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schnellwüchsigkeit vs. Widerstandskraft</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2011/01/31/schnellwuechsigkeit-vs-widerstandskraft.html</link>
			<description>Durch die gezielte Ausschaltung von Selbstverteidigungs-Genen in Exemplaren des Kleinen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Durch die gezielte Ausschaltung von Selbstverteidigungs-Genen in Exemplaren des <span id="search" style="visibility: visible;">Kleinen Ackerschmalwands (</span><span id="search" style="visibility: visible;"><em>Arabidopsis thaliana</em>) wiesen </span>Wissenschaftler nach, dass die Schnellwüchsigkeit von Pflanzen sich nachteilig auf deren Verteidigunsgmechanismen auswirkt.<br /><br />Im Versuch verglichen die Forscher der Universität Zürich und ihre amerikanischen Kollegen solche sogenannten &quot;Knockout-Mutanten&quot; mit natürlichen Exemplaren desselben Genotypus und stellten bei den Mutanten eine erhöhte Wachstumsrate bei gleichzeitig verstärktem Blattlausbefall fest.<br /><br />Diese Ergebnisse sind für Landwirtschaft und Naturschutz höchst bedeutsam, erfolgt doch die selektive Züchtung der meisten heutigen Nutzpflanzen mit Fokus auf Ertragsoptimierung. Das erzielte Zusatzwachstum und die damit einhergehend sinkende Resistenz gegen Schädlinge bewirkt unmittelbar die Notwendigkeit erhöhten Insektizid-Einsatzes. (jso)<br /><br />Quelle: Universität Zürich]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 00:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Rettung des Tigers auf gutem Weg?</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/11/24/rettung-des-tigers-auf-gutem-weg.html</link>
			<description>Der Tiger (Panthera tigris) ist der grösste Vertreter der Gattung Panthera - und damit die grösste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Tiger (<i>Panthera tigris</i>) ist der grösste Vertreter der Gattung <i>Panthera</i> - und damit die grösste lebende Raubkatze überhaupt. Insgesamt 10 Unterarten von <i>Panthera tigris</i> wurden definiert, vier davon sind bereits ausgestorben.<br /><br />Heute beträgt die freilebende Population des Tigers gemäss WWF zwischen 2500 und 3200 Tiere, während im angehenden 20. Jahrhundert noch von weit über 100'000 Exemplaren ausgegangen worden war.<br /><br />In diesen Tagen fand auf Einladung und unter der Leitung des russsichen Ministerpräsidenten in Peterburg der erste internationale Tiger-Gipfel statt. Ziel des Anlasses war die Verabschiedung eines umfassenden Rettungspakets für den Tiger, an welchem sich alle 13 Länder mit eigenen Tigerbeständen beteiligen sollten. Nebst diesen nahmen auch Prominente wie Leo Di Caprio und Naomi Campbell.<br /><br />Erfreuliches Fazit des Gipfels: Das Papier mit einem Massnahmenplan, der zur Verdoppelung der freilebenden Tigerbestände innert 12 Jahren führen soll, wurde von alle 13 betroffenen Ländern unterzeichnet. Das Massnahmenpaket umfasst Investitionen von über 300 Millionen USD, von denen noch am Gipfel rund ein Drittel gutgesprochen wurde. Eine ganze Million an die Adresse des WWF steuerte  übrigens Leo Di Caprio aus eigener Tasche bei.<br />Ärmeren Tiger-Ländern wie etwa Laos und Nepal soll bei der Umsetzung der Schutz-Aktivitäten finanziell unter die Arme gegriffen werden. Geplant sind vor allem eine konsequente Verfolgung der Wilderei sowie Erhaltung und erweiterung bestehender Lebensräume. (jso)<br /><br />Quelle: <link http://www.wwf.ch/de/newsundservice/news/news/?1378/Neue-Hoffnung-fuumlr-den-Tiger _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />WWF</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 14:57:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Shortcuts: 15.11. - 21.11.2010</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/11/19/shortcuts-1511-21112010.html</link>
			<description>
News-Querschnitt November 2010,

zusammengetragen von TERRA TYPICA.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ 15.11.2010<br /><br /><b>Abschusskatapult<br /></b>Mit gegen 10 Metern Spannweite waren bis zu giraffengrosse Pterosaurier die grössten flugfähigen Wesen, die unseren Planeten je besiedelten. So gross waren sie, dass mancher Wissenschaftler trotz fossiler Flügelnachweise gar daran zweifelt, dass die Tiere tatsächlich fliegen konnten. Mark Witton (University of Portsmouth) und Michael Habib (Chatham University) glauben nun durch Skelett-Rekonstruktionen und -Modellierungen herausgefunden zu haben, dass die riesigen Flugsaurier sich mittels ihrer extrem starken Extremitäten stabhochspringermässig in die Höhe katapultierten, um abheben zu können. (jso) &nbsp;&nbsp; <br />Quelle: <link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1054293&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />spektrumdirekt</link><br />Weiterführender Link: <link http://www.pterosaurier.de/index.htm _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Pterosauria-Website von Jürgen Christian Harf</link><br /><br /><br />16.11.2010<br /><br /><b>Kurze Jugend<br /></b>Neandertalern war nur eine kurze Jungendzeit beschieden. Dies legen Analysen von Wachstums-Spuren an fossilen Zähnen nahe. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312329.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><b>Gigantischer Dinosaurier-Fisch<br /></b>Der vergessenen handtellergrossen Zahn eines gigantischen Lungenfisches gammelte 60 Jahre lang vergessen in einer Schublade am Nebraska State Museum vor sich hin, bevor ihn Kenshu Shimada von der DePaul University in Chicaco wiederentdeckte. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312332.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />17.11.2010<br /><br /><b>Selbstschutz<br /></b>Korallenfische wie der Papageifisch (Chlorurus sordidus) nächtigen in einem selbstgefertigten Schleimmantel, dessen Zweck bislang unbekannt war. Alexandra Grutter (University of Queensland) und ihr Forscherteam belegen nun, dass es sich beim Schleimmantel um eine moskitonetzartige Parasitenabwehr handelt, der nächtliche Blutsauger abhält. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1054529&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />spektrumdirekt</link><br /><b><br />Verwandtschaft mit Biss<br /></b>Der mediterrane Weisse Hai stammt ursprünglich von australischen Vorfahren ab, wie Erbgut-Untersuchungen der University of Aberdeen zeigen. Dies erstaunt, galt doch bisher die geografisch einleuchtende Theorie als wahrscheinlich, dass Exemplare aus dem Atlantischen Ozean den Weg durch die Strasse von Gibraltar gefunden und zur Mittelmeer-Population geführt hatten. (jso)<br />Quellen:<link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1054753&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />spektrumdirekt</link> &amp; <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312364.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />18.11.2010<br /><br /><b>Mannsweiber<br /></b>Verkehrte Welt bei den Tüpfel- oder Flecken-Hyänen (Crocuta crocuta): Während Männchen bei Eintreten der Geschlechtsreife aus dem Rudel vertrieben werden und zwecks Fortpflanzung geduldete Männchen stets nur Hierarchie-Stufen unter allen adulten Weibchen bekleiden, sind diese die dominanten Rudel-Vertreter. Sie fallen durch einen extrem hohen Testosteron-Spiegel auf, entsprechend sind sie hoch-aggressiv und dominant. Sogar einen Scheinpenis haben sie entwickelt. Heather Watts von der Michigan State University (East Lansing, USA) erklärt, warum das so ist. (jso)<br />Quelle: <link http://www.spektrum.de/artikel/1054058&_z=798888 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Spektrum der Wissenschaft</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Shortcuts: 08.11. - 14.11.2010</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/11/19/shortcuts-0811-14112010.html</link>
			<description>
News-Querschnitt November 2010,

zusammengetragen von TERRA TYPICA.</description>
			<content:encoded><![CDATA[09.11.2010
<br /><b>Gehirnentwicklung<br /></b>Vergleichende Studien an den Gehirnen von Mensch und Neandertaler zeigen, dass die Gehirnentwicklung bei den beiden Species vor allem während der ersten 12 Lebensmonate deutlich voneinander abweicht: Während das menschliche Gehirn während dieser Zeit eine rundere Form annimmt, behielt dasjenige des Neandertalers die angeborene längliche Form. Berücksichtigt man das Wissen um die Bedeutsamkeit der ersten Lebensmonate in Bezug auf Kognition, so unterstreicht diese neue Erkenntnis den potentiell höheren Intellekt von Homo sapiens. <br />Quelle: <link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1053939&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />spectrumdirekt<br /></link><br /><b>Parthenogenetische Boa<br /></b>Zum Erstaunen vieler Fachleute haben DNS-Analysen an 22 Boa constrictor-Babies an der North Carolina State University in Raleigh (USA) ergeben, dass sie parthenogenetisch gezeugt wurden, also ohne Mithilfe eines Vaters. Jungfernzeugung kommt bei Wirbeltieren extrem selten vor, für Boa constrictor ist dies gar der erste Nachweis überhaupt.<br />Quelle: <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/tid-20371/boa-constrictor-erste-jungfernzeugung_aid_569999.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Focus Online</link><br /><br /><br />10.11.2010<br /><br /><b>Empfindliche Riesen<br /></b>Kanadische und britische Wissenschaftler berichten über zunehmende Sonnenbrand-Gefahr für Wale. Sie vermuten als Ursache die zunehmende UV-Einstrahlung auf der Erde. Dabei fanden sie heraus, dass wie bei den Säugern Arten mit stärker melanisierter Haut&nbsp; wie etwa Finn- und Pottwale unempfindlicher reagieren, als hellhäutige Arten wie der Blauwal.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312298.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Bild der Wissenschaft</link> &amp; <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/umwelt-sonnenverbrannte-wale_aid_570307.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Focus Online</link><b><br /><br />Der Kerl mit den Riesenklöten<br /></b>Relativ zu ihrer Körpergrösse haben die Männchen der Südlichen Beissschrecke (<i>Platycleis affinis</i>) die grössten Hoden aller lebenden Tiere. Ganz 14 Prozent des Gesamt-Körpergewichts beanspruchen die Organe für sich. Zum Vergleich: Ein 80 Kilogramm schwerer Mann hätte....na, das könnte Ihr Euch ja selbst ausrechnen. Den Grund für die realtive Grösse sehen die Forscher in der extremen Promiskuität der Weibchen. Männer mit grossen Dingern können offenbar häufiger.<br />Quelle: <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/laubheuschrecken-kleine-huepfer-mit-den-groessten-hoden-der-welt_aid_570366.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Focus Online</link><br /><br /><br />11.11.2010<br /><br /><b>Methusalem-Krebs<br /></b>Der älteste bisher entdeckte fossile Zehnfusskrebs (Decapoda), eine 360 Millionen Jahre alte Garnele, wurde nebst anderen marinen Versteinerungen in Oklahoma entdeckt. Das extrem gut erhaltene Fossil der acht Zentimeter langen Dino-Garnele lässt auf den ersten Blick keine Unterschiede zu heute lebenden Vertretern ihrer Verwandtschaft erkennen.<br />Quelle: <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/fossilien-aelteste-garnele-der-welt-entdeckt_aid_570767.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Focus Online</link><br /><br /><br />12.11.2010<br /><br /><b>Sichtweisen<br /></b>Die Bildverarbeitung erfolgt in Insekten- und Menschen-Gehirnen auf sehr ähnliche Weise: Die durch Lichsinneszellen aufgenommenen Reize werden bereits im Auge in Bildkanäle aufgespalten und so vorsortiert in Form paralleler Bildsequenzen ans Gehirn weitergeleitet. Dieser Prozess ist nicht nur allen Wirbeltieren gemein, sondern wird - wie jetzt Neurobiologen am Max-Planck-Instutut nachwiesen - auch von Insekten eingesetzt. Die Forscher gelangten zur Überzeugung, dass es sich dabei nicht um konvergente Entwicklungen handelt, sondern dass die Methode einen evolutiv ursprünglichen Zustand wiederspiegelt, den die Gehirne aller oder zumindest vieler Tiere aus Gründen der Energie-Effizienz konservierten.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312317.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Bild der Wissenschaft<br /></link><br /><b>Brutfürsorge vor 190 Millionen Jahren<br /></b>Das älteste Embrio-Fossil eins Wirbeltieres ist 190 Millionen Jahre alt und stammt vom Dinosaurier Massospondylus. Die Analyse des sehr gut erhaltenen Fossils legt nun nahe, dass diese Art Brutfürsorge betrieben hat, denn das Embrio wies kurz vor dem Schlupf die typische Merkmale eines unselbständigen Jungtiers auf, so etwa im Vergleich zu erwachsenen Exemplaren einen überdimensionierten Kopf und zu lange Vorderextremitäten. Damit ist dieses Fossil der älteste existierende Nachweis einer Brutfürsorge betreibenden Tierart.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1054173&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />spektrumdirect</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Shortcuts: 01.11. - 07.11.2010</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/11/19/shortcuts-0111-07112010.html</link>
			<description>
News-Querschnitt November 2010,

zusammengetragen von TERRA TYPICA.</description>
			<content:encoded><![CDATA[01.11.2010<br /><br /><b>Eine Frage der guten Nase<br /></b>Korallenfische, so fanden australische und französische Forscher unlängst heraus, setzen bei der Suche nach geeingneten Lebensräumen ihren feinen Geruchssinn ein. Doch sie erkennen nicht nur die beiden einzigen, als Wohnraum in Frage kommenden Seeanemonen-Arten, sondern sie wissen auch, dass diese Seeanemonen nur auf Riffen wachsen, die an bewaldeten Ufern liegen. Die Fische reagieren deshalb auch auf den Geruch von ins Wasser gefallenen Laubblättern und folgen dieser vielversprechenden Duftspur - allerdings nur dann, wenn es sich dabei um Laub von Bäumen handelt, die in Gewässernähe wachsen!<br />Quelle: <link http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc~E7C10A730B36D470790097B538B68EDD2~ATpl~Ecommon~Scontent.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />faz.net</link><b><br /><br />Artenschutz à la Homo sapiens<br /></b>Eine Auswertung von 63 Naturreservaten durch einen britische Forschergruppe macht klar: Sogar unser Biotop- und Artenschutz ist humanozentrischer Natur. Die Auswertung ergibt, dass die meisten Schutzgebiete nicht nur gut erschlossen und damit bequem zu erreichen sind, sondern auch, dass es sich dabei in der Regel um dünn besiedelte Gegenden von für den Menschen geringerem Interesse handelt.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312254.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />02.11.2010<br /><br /><b>Gute Freunde machen fruchtbarer<br /></b>Die Weibchen des indopazifischen Grossen Tümmlers (Tursiops aduncus) sind um so fruchtbarer, je grösser ihr Freundeskreis ist. Celine Frère (University of New South Wales, Sydney) beobachtet seit 20 Jahren Populationen des Tümmlers in der Shark Bay und fand heraus, dass Weibchen, die sich mit anderen Delphinen gegen gemeinsame Feinde verbünden, effizientere Mütter sind.<br />Quelle: <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschaft-delfin-freundinnen-bekommen-mehr-nachwuchs_aid_567829.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Focus Online</link><br /><b><br />Liebe geht durch den Magen<br /></b>Fliegen lassen sich von ihren bakteriellen Untermietern im Verdauungstrakt in der Partnerwahl beeinflussen.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312257.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />03.11.2010<br /><br /><b>Promiskuitiver Vorfahr<br /></b>Obschon es gewagt klingt, von der durchschnittlichen Länge ihrer Finger auf das Sozialverhalten einer Art zu schliessen, wagen britische und kanadische Mitglieder einer Forschungsgruppe genau dies: Weil Neandertaler einen besonders kurzen Zeige- und einen auffalllend langen Ringfinger hatten, unterstellen die Forscher ihnen ein gerüttelt Mass an Promiskuität. Das Vorhandensein oder Fehlen dieses Merkmal, so die Wissenschaftler, lasse bei allen Menschenaffen inklusive dem Menschen selbst, eine Übertragung auf entsprechende Sozialstrukturen zu. Arten mit etwa gleichlangem Zeige- und Mittelfinger seien durchs Band monogamer, so die Forscher.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312268.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />04.11.2010<br /><br /><b>Ein Fall für zwei<br /></b>Die symbiotische Zusammenarbeit von Pflanze und Pilz bereitet den Weg zur Begrünung der Erde.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312274.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Bild der Wissenschaft</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Shortcuts: 18.10. - 30.10.2010</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/11/19/shortcuts-1810-30102010.html</link>
			<description>
News-Querschnitt Oktober 2010,

zusammengetragen von TERRA TYPICA.</description>
			<content:encoded><![CDATA[20.10.2010<b><br /><br />Punkte für den Leopard<br /></b>Die längst gehegte Vermutung, dass die Fellmusterung von Katzen in Zusammenhang steht mit ihrem Lebensraum, wird jetzt durch einen britische Studie erhärtet.&nbsp; Nach dem Studium von drei Dutzend verschiedene Katzenarten definieren die Forscher die Faustregel, dass das Fell einer Art eine umso komplexere Musterung aufweist, je strukturierter ihr Lebensraum ist. Die Theorie deckt allerdings einige Arten, wie etwa den Tiger oder den Gepard, nicht ab; rstere verfügt über Felcken, obschon er im offenen Grasland lebt, und zweiterer zeigt als einzige Art überhaupt Streifen anstelle der Flecken.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312207.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />21.10.2010<br /><b></b>
<b>Senile Bienen</b><br />Auch alternde Bienen können an&nbsp; geistiger Vergreisung leiden, und beispielsweise ihren Stock nicht wiederfinden, wenn er von fiesen Biologen mutwillig verschoben wird. Individuelle Unterschiede können dabei wie beim Menschen auch bei Bienen auftreten: Einige der Alten bleiben aber auch bei den Beinen geistig agiler und gewöhnen sich an den neuen Standort.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312214.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />22.10.2010<br /><b><br />Erlebte Evolution</b><br />Erbgut-Analysen an zwei Stämmen der Malaria-Mücke Anopheles gambiae zeigen dermassen markante genetische Abweichungen, dass die Forscher eine demnächst stattfindende Aufspaltung der Art in zwei Arten voraussagen. Dies könnte für die alaria-Bekämpfung eine höchst nachteilige Entwicklung bedeuten.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312219.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />26.10.2010<br /><br /><b>Bernstein-Funde korrigieren die Naturgeschichte<br /></b>Über 100 von Jes Rust (Steinmann-Institut, Bonner Universität) gefundene und untersuchte indische Bernstein-Funde weisen ein Alter von über 50 Millionen Jahren auf. Die Pflanzenteil- und Gliedertier-Inklusien belegen Arten, die auf der indischen Kontinentalplatte nicht endemisch, sondern zur selben Zeit weltweit verbreitet waren. Damit stellt sich heraus, dass die aufgrund der Kontinentalplatten-Verschiebungen berechnete 100 Millionen Jahre lange Isolation Indiens keineswegs so lange gedauert haben kann. <br />Quellen:<br /><link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1052616&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />spectrumdirect</link><br /><link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312228.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />27.10.2010<br /><br /><b>2fast, 2furious</b><br />Die Ergebnisse einer Studie, welche ihrerseits diverse internationale Studien zur Biodiversität auswertet, erlauben erstmals eine Quantifizierung des globalen Artensterbens. Die Berechnungen bewerten den aktuellen Artenschwund als eines der sechs grossen Artensterben der Erdgeschichte. Die Forschungsergebnisse machen aber auch Hoffnung, denn sie zeigen auch, dass Schutzprojekte Erfolg haben können. Der Studie zufolge sähe es heute ohne unsere Bemühungen um Artenschutz während er vergangenen Jahrzehnte bedeutend gravierender aus.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312242.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><b>Gesundheit!<br /></b>Das durch den Schweizer Primatologen Thomas Geissmann in Myanmar neu entdeckte Stumpfnasenäffchen Rhinopithecus strykeri hat ein hartes Los: Durch seine nach oben offenen Nasenlöcher gelangt ihm bei Regen permanent Wasser in die oberen Atemwege, welches es nur laut niessend wieder los wird. Die Niesgeräusche wiederum machen es seinen Feinden leicht, das Äffchen zu orten. Folgerichtig verbringt das gebeutelte Tier Regentage mit zwischen die Knie geklemmtem Kopf.<br />Quellen:<br /><link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1052670&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />spectrumdirect</link><br /><link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312241.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><b></b><b><br />Der gejagte Jäger<br /></b>Die australische Raubwanze Stenolemus bituberus dreht den Spiess um und macht die Jägerin zur Gejagten: Sie versetzt Spinnennetze in leise Schwingungen, welche die Bewegungen kleiner, erschöpfter Beutetiere imitieren. Die heraneilende Spinne wird dann ihrerseits von der Raubwanze erbeutet.<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312240.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />28.10.2010<br /><br /><b>Wo liegt die Wiege der Menschheit?</b><br />Christopher Beard, ein Paläontologe aus Pittsburgh, provoziert: Nach der Auswertung im heutigen Lybien gefundener Primaten-Fossilien besteht seines Erachtens keine Zweifel daran, dass die Wiege der Menschheit in Asien liegt, und nicht wie bisher angenommen, in Afrika. Zu dieser Aussage verleitet ihn eine internationale Forschergruppe um den Franzosen Jean-Jacques Jaeger (Paläontologie, Universität Poitiers), die über eine reichhaltige prä-lybische Primatenfauna vor knapp 40 Millionen Jahren berichtet. Nach Auffassung von Jaeger wurde die afrikanische Primatenfauna im Eozän durch zahlreiche aus Asien eingewanderte Arten bereichert.<br />Quelle: <link http://www.faz.net/s/Rub2542FB5D98194DA3A1F14B5B01EDB3FB/Doc~E4D40BE10F7954A589DB0A7B6C0D7A3E6~ATpl~Ecommon~Scontent.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />faz.net</link><br /><br /><b>Kopflos<br /></b>Die älteste, jemals in Bernstein gefundene Libelle hat keinen Kopf. George Poinar (Oregon State University) ist der Überzeugung, dass er im Maul der Kleinechse steckt, deren Fuss und Schwanzspitze im selben versteinerten Harztropfen stecken. Die Urzeitragödie hat sich vor rund 100 Millionen Jahren im heutigen Myanmar abgespielt. <br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312247.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><span id="1290149405522S" style="display: none;"> <br /></span>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 07:49:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Wirbel ums Faultier</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/10/19/wirbel-ums-faultier.html</link>
			<description>Anatomie kann ganz einfach sein. So verlangt eine morphologische Grundregel zum Körperbau der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anatomie kann ganz einfach sein. So verlangt eine morphologische Grundregel zum Körperbau der Wirbeltiere, dass alle fortsatzlosen Rückenwirbel oberhalb der rippentragenden Brustwirbel als Halswirbel zu betrachten seien. Diese Betrachtungsweise führte zur Erkenntnis, dass alle Säugetiere, unabhängig von der subjektiven Wahrnehmung ihrer Halslänge, über exakt sieben Halswirbel verfügen.<br />Alle Säugetiere? Nein. Ein paar wenige unbeugsame...Säuger scheinen sich zu widersetzen, und so werden beispielsweise beim Dreizehen-Faultiere (<i>Bradypus tridactylus</i>) nach obiger Regel anstelle der üblichen sieben acht bis zehn Halswirbel gezählt.<br />Ein internationales Forscher-Team unter Mitwirkung eines Paläontologen der Uni Zürich hat nun mittels computer-tomografischer Untersuchungen an Säuger-Embryonen nachgewiesen, dass es sich bei den untersten ein bis drei Halswirbeln der Faultiere tatsächlich um fortsatzlose Brustwirbel handelt. Somit passen die Faultiere anatomisch wieder besser ins Säuger-Schema: Auch sie haben letztlich nur die üblichen sieben Halswirbel. (jso)<br /><br /><em><b>Quelle:</b></em> <link http://www.mediadesk.uzh.ch/articles/2010/faultier-macht-wirbel.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Universität Zürich</link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 23:07:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Lug und Trug im Pflanzenreich</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/10/16/lug-und-trug-im-pflanzenreich.html</link>
			<description>Die &quot;Germerblättrige Stendelwurz&quot; parfümiert sich als alarmierte Blattlaus, um zu seiner...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Orchideen sind den meisten Menschen aufgrund ihrer ausgesprochenen Schönheit bekannt. Nur wenigen ist jedoch bewusst, dass viele Orchideen gewiefte Täuscher sind. Im Lauf ihrer Evolution entwickelten sie verschiedenste Strategien, um Insekten zu unfreiwiligen Bestäubungshelfern zu machen. <br /><br />Wissenschaftler haben nun einen bisher unbekannten Trick entdeckt, mit dem die Orchidee <i>Epipactis veratrifolia</i> ihre Bestäubung sichert. Sie lockt dazu Schwebfliegen-Weibchen der Art <i>Episyrpus balteatus</i> an. Während erwachsene Schwebfliegen Blütenbesucher sind und sich an Nektar und Pollen laben, leben die Larven vieler Arten räuberisch. Ihre bevorzugte Beute: Blattläuse.<br /><br />Blattläuse sind kleine, zarte Geschöpfe, die ständig Gefahr laufen, von Fressfeinden oder Parasitoiden angegriffen zu werden und als leichte Beute zu enden. Doch Blattläuse sind keineswegs wehrlos. Sie haben eine Bandbreite an Abwehrmechanismen entwickelt, um sich vor einem frühen Ende zu schützen. Einer dieser Mechanismen ist die Abgabe eines klebrigen Sekretes, welches die Mundwerkzeuge der Angreifer verklebt und so außer Gefecht setzen kann. Neben diesem klebrigen Fettanteil wird mit dem Sekret gleichzeitig ein Alarm-Duftstoff (Pheromon) freigesetzt, welcher in erster Linie benachbarte Blattlausgeschwister zur Flucht vor der Gefahr animieren soll. Diese Duftstoffe werden in geringen Mengen auch im tagtäglichen Blattlausleben abgegeben, da sie der Kommunikation zwischen den Tieren dienen.<br /><br />Schwebfliegenmütter sind in der Lage, diesen Alarm-Duftstoff zu erkennen und so den Aufenthaltsort der Blattläuse präzise zu lokalisieren. So finden sie ideale Ablageplätze für ihre Eier und stellen sicher, dass ihren Nachkommen ausreichend Nahrung zur Verfügung steht.<br /><br />Wie die Wissenschaftler nun feststellten, ahmt die Orchidee <i>Epipactis veratrifolia</i> den Alarmduftstoff der Blattläuse nach. Die weibliche Schwebfliege folgt dem Duft, landet auf dem Labellum, dem lippenförmigen unteren Teil der Orchideenblüte, und legt auf ihm oder in der Umgebung an der Blüte ihre Eier ab. Aufgrund des georteten Duftes kann sie sicher davon ausgeht, dass Blattläuse anwesend sind. Nebenbei frisst sie vom Nektarangebot der Blüte. Während der Eiablage und des Fressens bestäubt sie ungewollt die Orchideenblüte, die sich durch ihren Trick ihre eigene Fortpflanzung gesichert hat.<br /><br />Interessanterweise ist die Zusammensetzung des Orchideen-Duftstoffes nicht identisch mit demjenigen einer bestimmten Blattlaus-Art. Vielmehr entsprechen die Bestandteile der Zusammensetzung, die in ganzen Verwandtschafts-Gruppen der Blattläusen gefunden wird.<br /><br />Einige Duftstoff-Komponenten der Orchideen sind nicht nur bei Blattläusen zu finden, sondern auch bei den Pflanzen selbst weit verbreitet. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Pflanzen sie entwicklungsgeschichtlich zunächst dazu nutzten, Blattläuse von den wertvollen Fortpflanzungsorganen fernzuhalten. Erst später entwickelte sich nach dieser Theorie die Anlockung von Blattlausfeinden zum Zweck der Bestäubung. Dafür spricht, dass zum Beispiel die Blüten von <i>Epipactis veratrifolia</i> meist blattlausfrei und die grünen Teile der Pflanze von Blattläusen besetzt sind.<br /><br />Ob sich für die Fliegen aus dieser ungleichen Beziehung ein Nachteil ergibt, weil nämlich der Nachwuchs nicht das erwartete Futter findet und verhungert, ist bislang nicht geklärt. (fwi)<br /><br /><i><strong>Quelle:</strong></i> <link http://rspb.royalsocietypublishing.org/ _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />royalsociety publishing</link><br /><strong><i>Titel: </i></strong>Stökl, J., Brodmann, J., Dafni, A., Ayasse, M. &amp; Hansson, B.S. in press. Smells like aphids: orchid flowers mimic aphid alarm pheromones to attract hoverflies for pollination. - Proceedings of the Royal Society B. doi: 10.1098/rspb.2010.1770<br /><br />&nbsp;<strong><br /><i>Weiterführende Links und Quellen:</i><br /></strong><br />Charles Darwin 1877 (PDF):<br /><link http://darwin-online.org.uk/pdf/1877_Orchideen_F821.pdf _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Die verschiedenen Einrichtungen durch welche Orchideen von Insecten befruchtet werden.</link><br /><br />Charles Darwin 1862:<link http://www.biodiversitylibrary.org/item/52809#11 _blank external-link-new-window><br /><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Über die Einrichtungen zur Befruchtung Britischer und ausländischer Orchideen durch Insekten</link><br /><br />Wikipedia: <link http://de.wikipedia.org/wiki/Germerbl%C3%A4ttrige_Stendelwurz _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Epipactis veratrifolia</link><br /><br />Wikipedia:<link http://de.wikipedia.org/wiki/Hainschwebfliege _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Episyrpus balteatus</link><br /><br />Dathe, H.H. (Hrsg.) 2003: Lehrbuch der Speziellen Zoologie. Band 1: Wirbellose Tiere. 5. Teil: Insecta. 2. Auflage. - Heidelberg, Berlin: Spektrum. 961 S.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 00:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Shortcuts: 28.09.2010 - 10.10.2010</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/10/10/shortcuts-28092010-10102010.html</link>
			<description>News-Querschnitt September/Oktober 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[
28.09.10

<b>Sporen im Aufwind</b>
Pilze bedienen sich mittels eines einfachen Tricks der Gesetze der Aerodynamik, um ihre Sporen besser zu verteilen: Sie schleudern innerhalb weniger Sekundenbruchteile Abertausende Sporen empor. Die ersten setzen dabei die Luftmoleküle, auf die sie treffen, ebenfalls in Bewegung und erzeugen so Aufwind, den die nachfolgenden Sporen für sich nützen können. Zusätzlich haben die Sporen in der Mitte des aufsteigenden Pulks, quasi im Schattenwind der Vorderleute, mit massiv reduziertem Gegenwind zu kämpfen und können die so eingesparte Energie in zusätzliche Distanz umsetzen. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312031.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />29.09.10<br /><br /><b>Empathische Kolkraben<br /></b>Kolkraben haben die Angewohnheit, Nahrungsvorräte anzulegen. Weil sie aber in Elendszeiten nicht nur auf ihre eigenen Vorräte zurückgreifen, sondern auch diejenigen von Artgenossen plündern, ist ein Kolkrabe darum bemüht, seine Vorratslager gut zu verstecken. Thomas Bugnyar von der Universität Wien ist nun durch Versuche mit zahmen Kolkraben zur Überzeugung gelangt, dass diese Tiere nicht nur überdurchschnittlich intelligent sind, sondern sogar über ein gewisses Mass an Einfühlungsvermögen verfügen. Sie merken sich genau, welcher Artgenosse ihnen beim Verstecken von Nahrung zugeschaut hat, sehen seine Plünderungen voraus und überwachen ihn gezielt. (jso)<br />Quelle: <link http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc%7EEAA7686CC84BB4A1F8EF558313C26C0FB%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />FAZ.NET<br /></link><br /><b>Krabben-DNS als Tektonik-Nachweis<br /></b>Grosse Mengen an Salzwasser bilden für Süsswasser-Krabben ein unüberwindbares Hindernis. Trotzdem sind Arten des indischen Subkontinents sehr nahe mit solchen aus Südostasien verwandt, wie eine neue DNS-Untersuchung nachweist. Die Forscher schliessen aus diesen Resultaten, dass die Kontinentaldrift Indien so nahe an Südostasien vorbeiführte, dass sogar eine temporäre Landbrücke zwischen den beiden Platten bestanden hat. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312037.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />30.09.2010<br /><br /><b>Zuwachs für die Spinnentierfamilie<br /></b>Gleich vier neue Arten aus der Verwandtschaft der Geisselspinnen entdeckte der Biologe Cahyo Rahmadi vom Indonesian Institute of Science auf Borneo. (jso)<br />Quelle: <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/borneo-forscher-entdecken-vier-neue-geisselspinnenarten_aid_557290.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Focus online</link><br /><br /><br />01.10.2010<br /><br /><b>Posthumer Wachstumsschub für die Dinos<br /></b>Eine neue Studie, in der amerikanische Biologen die Knochen der Schwesterngruppen Alligatoren, Strausse und Dinosaurier miteinander vergleichen, kommt zum Schluss, dass Dinos um bis zu 10% grösser waren, als bisher angenommen wurde. Übereinstimmende Knochenstrukturen deuten darauf hin, dass Dinos wie Strausse stark durchblutete und daher massiv verdickte Knorpelschichten an ihren Knochenenden hatten, was nebst dem erwähnten Einfluss auf die Körpergrösse der Tiere auch welchen auf ihre&nbsp;Motorik gehabt haben dürfte. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312066.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft<br /></link><br /><b>Vergabe des Anti-Nopelpreises<br /></b>Der IgNobel-Preis ist gemäss Selbstdeklaration des Preisverleihers ein Preis für Forschung, die einen zuerst zum Lachen, und erst dann zum Nachdenken bringt. Tatsächlich werden dabei in allen klassischen Nobelpreis-Kategorien besonders absurde, überflüssige erscheinende und heiterkeiterregende Arbeiten und Resultate ausgezeichnet. Heuer wurde etwa eine Studie prämiert, die sich mit der Verminderung der Glatteis-Unfallgefahr beim Tragen von Socken über den Schuhen auseinandersetzt, und eine andere, welche die mikrobiellen Gefahren untersucht, die von bart-tragenden Forschern ausgeht. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1047684&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />spektrumdirekt</link><br />Link: <link http://improbable.com/ _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Improbable research</link><br /><br /><br />04.10.2010<br /><br /><b>Erste marine Volkszählung<br /></b>10 Jahre lang haben 2700 Wissenschaftler aus 80 Ländern an der Bestandesaufnahme mariner Lebensformen gearbeitet und präsentierten die Früchte ihrer Arbeit heute anlässlich einer Abschluss-Konferenz in London. Das Projekt &quot;Census of Marine Life&quot; registrierte 120'000 Arten, 1200 davon wurden im Laufe des Projekts neu entdeckt. (jso)<br />Quelle: <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/census-of-marine-life-vom-dumbo-oktopus-bis-zur-yeti-krabbe_aid_558130.html%20Weiterlesen:%20http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/census-of-marine-life-6000-meter-unter-dem-meer_aid_555124.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Focus online</link><br /><br /><br />06.10.2010<br /><br /><b>Farbe erhöht Resistenz<br /></b>Einer der Gründe für den evolutiven Erfolg der Papageien scheint ihr buntes Federkleid zu sein. US-Biologen weisen nach, dass Vogelfedern umso besser vor bakteriellem Zerfall geschützt sind, je mehr Federfarbstoff sie enthalten. Das Pigment namens Psittacofulvin ist für rote Federn verantwortlich und hat daneben stark anti-bakterielle Wirkung. Ähnliches gilt für das für Blau- und Grünfärbung zuständige Pigment Melanin. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312097.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />07.10.10<br /><br /><b>Tropische Ökoysteme unter Druck<br /></b>Amerikanische Forscher kommen aufgrund einer Studie zum Schluss, dass tropische Ökosysteme stärker unter dem Anstieg der globalen Temperaturen leiden, obschon die Veränderungen in kalten und gemässigten Regionen stärker ausfallen. Sie begründen dies damit, dass die Stoffwechselrate von Organismen proportional zur Temperatur ansteigt. Der erhöhte Stoffwechsel erhöht natürlich den Nahrunsgbedarf und reduziert damit gleichzeitig die mögliche Energie-Menge, die in die Fortpflanzung gesteckt werden kann.  (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312143.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><b>Die Korallenriffe erbleichen<br /></b>Die anhaltend hohen Wassertemperaturen setzen weltweit Korallen unter Druck. Bereits sind in Thailand, Sumatra und der Karibik massive Ausbleichungen registriert worden. Der Grund für das Ausbleichen liegt beim Absterben von Algen, mit denen die Korallen in Symbiose leben. Der aktuelle Zustand der Riffe weist Parellelen zur Korallenbleiche von 1998 auf, der weltweit mehr als 15% aller Korallen zum Opfer gefallen waren. (jso)<br />Quelle: <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/verheerende-blaesse-korallenbleiche-durch-temperaturanstieg_aid_559870.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Focus online</link><br /><br /><br />08.10.10<br /><br /><b>Empathische Neandertaler<br /></b>Mittels der Auswertung hominider Skelettfunde zeichnet die Archäologin Penny Spikings von der University of York ein Bild der Entwicklung menschlichen Mitgefühls und belegt, dass Neandertaler keineswegs tumbe keulenschwingende Halbaffen, sondern uns auch in emotionaler Beziehung bereits recht ähnlich waren. (jso)<br />Quelle: <link http://www.epoc.de/artikel/1048225&_z=798890 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />epoc</link><br /><b><br />Trickreiche Aronstäbe<br /></b>Viele Pflanzen bedienen sich gefälschter Gerüche, um ihre Bestäuber anzulocken. Eine davon ist das Aronstab-Gewächs Arum palaestinum, wie der Österreicher Johannes Stökl jetzt herausfand: Die Pflanze macht sich die hohe Affinität von Taufliegen für Gerüche zunutze, die bei Hefe-Gärung entstehen. Auf ihrer fehlgeleiteten Suche nach ihrer Hauptnahrung Hefe geraten die Fliegen so in die betrügerischen Fänge der Blüten - und werden dort auch noch 24 Stunden lang festgehalten, ehe sie pollenbeladen dem nächsten falschen Duft nachjagen, um ihre Fracht wieder abzugeben.  (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312147.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />09.10.10<br /><br /><b>Kindergarten Klimapolitik<br /></b>In Vorbereitung des nächsten Welt-Klimagipfels im Dezember in Cancun (Mexiko) findet in China dieser Tage eine internationale Klima-Konferenz statt. Ziel der 150 teilnehmenden Länder ist die Schaffung von Grundlagen für den Dezember-Gipfel. Doch wie üblich liegen sich die Hauptverursacher in den Haaren und schieben sich gegenseitig den Ball zu, anstatt sich sach- und zielorientiert auseinanderzusetzen. (jso)<br />Quelle: <link http://de.news.yahoo.com/17/20101009/tsc-bescheidene-fortschritte-bei-klimako-f908cce.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Yahoo</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 14:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pinguin-Evolution: Schwimmen ohne Frack</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/10/03/pinguin-evolution-schwimmen-ohne-frack.html</link>
			<description>Pinguine besaßen nicht immer ihr typisches, Frack-ähnlich schwarz-weisses Gefieder. Ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pinguine besaßen nicht immer ihr typisches, Frack-ähnlich schwarz-weisses Gefieder. Ein internationales Forscherteam hat ein gut erhaltenes, 36 Millionen Jahre altes Pinguin-Fossil aus Peru&nbsp;vorgestellt. Dabei handelt es sich um die ausgestorbene Art&nbsp;<i>Inkayacu paracasensis</i>. Neben den Knochen ebenfalls gut erhaltenen Federn erlaubten erste detaillierte Untersuchungen zum Bau und der Feinstruktur der Federn dieses etwa 1,50m großen Vorfahren heutiger Pinguine.<br /><br />Die Farbe des Gefieders von Vögeln wird von Pigmentzellen, sogenannten Melanosomen, gebildet. In diesen werden rötlich-braune bis schwarze Pigmente (Melanin) produziert. Die Melanosomen sind bei den heute lebenden Pinguinen deutlich breiter als bei allen anderen Vögeln, inklusive ihrem fossilen Vorfahr. <i>Inkayacu</i> war daher vermutlich eher grau oder rötlich-braun.<br /><br />Die breiten Melanosomen heutiger Pinguine verursachen allerdings nicht nur die schwarz-braune Gefiederfarbe, sondern geben den Federn auch deutlich mehr Stabilität und Festigkeit. Dies spielt vor allem eine große Rolle bei den Kräften, die beim Schwimmen unter Wasser auftreten.<br /><br />Die gesamte Federform von <i>Inkayacu</i> kam derjenigen moderner Pinguine bereits sehr nahe. Die Autoren schliessen daraus, dass in der Evolution der Pinguine der gesamte Federbau sich zuerst veränderte, vielleicht in Anpassung des Gefieders an das „Fliegen“ unter Wasser. Die charakteristische Tracht mit dem schwarz-braunen Rücken folgte erst später in der Pinguin-Evolution. Die Forscher vermuten, dass der Farbwechsel von rötlich-braun oder grau zu schwarz ökologische Ursachen hatte. Wärmeregulation mag dabei eine Rolle gespielt haben, aber auch die erst später auftretenden räuberischen Säugetiere, zu deren Beutespektrum Pinguine zählen (z.B. Orcas oder Seeleoparden), könnten von Einfluss gewesen sein. Allerdings erklären die genannten Faktoren zwar die Ursachen für die Umfärbung in der Pinguin-Evolution, nicht aber die besondere, breite Struktur der Melanosomen heutiger Pinguine. Diese entwickelte sich innerhalb der vergangenene 36 Millionen Jahre vermutlich wie bereits erwähnt eher aus Stabilitätsgründen. Das würde bedeuten, dass die schwarze Färbung ein Nebeneffekt der Federstabilisierung sein könnte, als das Ergebnis einer direkt auf die Farbe wirkenden natürlichen Selektion.<br /><br />Nach diesen neuen Befunden müssen möglicherweise auch die Rekonstruktionen der mit rund 60 Millionen Jahren ältesten bisher gefundenen Pinguin-Vorfahren (†<i>Waimanu</i>) aus Neuseeland neu überdacht und in der Gefiederfärbung angepasst werden.(fwi)

Quelle: <link http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/science.1193604 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Sciencemag</link><br /><br />Weiterlesen:<br /><link http://fossilpenguins.wordpress.com>http://fossilpenguins.wordpress.com/</link><br /><link http://www.otago.ac.nz/geology/research/paleontology/waimanu.html>http://www.otago.ac.nz/geology/research/paleontology/waimanu.html</link><br /><link http://en.wikipedia.org/wiki/Penguin>http://en.wikipedia.org/wiki/Penguin</link><br /><link http://de.wikipedia.org/wiki/Pinguine>http://de.wikipedia.org/wiki/Pinguine</link><br /> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 16:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Shortcuts: 20.09.2010 - 27.09.2010</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/09/30/shortcuts-20092010-27092010.html</link>
			<description>News-Querschnitt September 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[20.09.2010<br /><br /><b>Tiger in dünner Luft<br /></b>Im kleinen Königreich Buthan filmte ein BBC-Team in 3000 und sogar über 4000 Metern Höhe eine Königstiger-Population. Experten hatten das Überleben der Grosskatze sowie ihre erfolgreiche Fortpflanzung in solchen Höhen bisher für unmöglich gehalten. (jso)<br />Quelle: <link http://de.news.yahoo.com/2/20100920/tsc-tiger-in-ueber-4000-metern-hoehe-ent-c2ff8aa_1.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Yahoo</link><br /><br /><br />21.09.2010<br /><br /><b>Familienzuwachs<br /></b>Deutsche Forscher erbrachten im südostasiatsichen Regenwald mittels DNA-Analyse von Affenkot den Nachweis für die neu entdeckte Menschenaffen-Art Gelbwangen-Schopfgibbon (Nomascus annamensis). (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311983.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />22.09.2010<br /><br /><b>Artensterben ungebremst<br /></b>Am UNO-Gipfel in New York wurde festgehalten, dass das im Jahr 2002 durch die Regierungschefs gesteckte Ziel verfehlt wurde, das durch den Menschen intensivierte globale Artensterben bis zum Jahr 2010 nachhaltig zu bremsen. Offenbar verhindern Streitigkeiten über Finanzierungsfragen unter UN-Mitgliedern ein konsequentes und ernstgemeintes Vorgehen. (bvo)<br />Quelle: <link http://de.news.yahoo.com/2/20100922/tsc-uno-mahnt-kraftanstrengung-fuer-erha-c2ff8aa_1.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Yahoo</link><br /><br /><br />23.09.2010<br /><br /><b>Vorsicht - ansteckend<br /></b>Genetische Untersuchungen mehrerer tausend Kotproben wildlebender Schimpansen, Bonobos und Gorillas decken auf, dass der für den Menschen gefährliche Malaria-Erreger Plasmodium falciparum ein unmittelbarer Abkömmling eines Gorilla-Erregers ist. Die Studie spricht zudem davon, dass die Adaptierung auf Homo sapiens in einem einzigen Mutationssprung vor recht kurzer Zeit erfolgt sein soll. Bisher war man davon ausgegangen, dass sich P. falicparum über einen sehr langen Zeitraum hinweg aus einem Schimpansen-Erreger entwickelt hatte. (jsm)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311997.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />24.09.2010<br /><br /><b>Die Ur-Sonnenblume<br /></b>Der Direktor des Museums Lac Gutierrez, Rodolfo Corsolinis entdeckte in Patagonien das erste, vollständig erhaltene Compositae-Fossil. Die knapp 48 Millionen Jahre alte, versteinerte Blüte eines Korbblütlers verspricht neue Erkenntnisse zur Entwicklung und Verbreitung dieser grossen Pflanzenfamilie. (bvo)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312005.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><b><br />Die Schnapsidee 2010<br /></b>Der kanadische Biologe Jim Briskie verfolgt die absurde Idee, einige über strengen Eigengeruch verfügende neuseeländische Vögel mittels Geruchsneutrailsierern vor dem Aussterben zu retten. Für den Kiwi will der Mann gar ein Parfum entwickeln. (jso)<br />Quelle: <link http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/neuseeland-biologe-will-bedrohte-voegel-mit-deo-retten_aid_555534.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Focus Online</link><br /><b><br />Deepwater-Ölmenge bestätigt<br /></b>Mittels einer Video-Analyse-Methode, die er zur Erforschung von Hydrothermalquellen auf dem Meeresgrund entwickelt hat, berechnete der amerikanische Wissenschaftler Timothy Crone von der Columbia University in Palisades, dass durch das Deepwater Horizon-Leck 700 Millionen Liter Erdöl ins offene Meer entwichen sind. Mit dieser unabhängigen Einschätzung bestätigt Crone in etwa die offiziell verlautbarten Zahlen, von denen allerdings nicht bekannt ist, wie sie erhoben wurden. (bvo)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312004.html _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />Bild der Wissenschaft</link><br /><br /><br />25.09.2010<br /><br /><b>Totgeglaubte leben länger</b><br />160 Jahre lang galt sie als ausgestorben, die Linsen- oder Hundefliege <i>Thyreophora cynophila</i>. Sogar als erste durch den Menschen ausgerottete Fliegenart wurde sie gehandelt. Nun aber schlägt der bunte Assfresser allen ein Schnippchen: Fotos des spanischen Fotografen Fotografen Julio Verdú erbringen den Nachweis seiner andauernden Existenz. (jso)<br />Quelle: <link http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1046860&_z=859070 _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" height="10" width="14" alt="" />spektrumdirekt</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 00:45:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Erfolgreiche Insektenbörse in Kloten</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/09/26/erfolgreiche-insektenboerse-in-kloten.html</link>
			<description>Die Internationale Insekten- und Spinnenbörse findet seit 15 Jahren jeden Herbst in Kloten statt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Internationale Insekten- und Spinnenbörse findet seit 15 Jahren jeden Herbst in Kloten statt. Auch heuer lockte der Anlass gegen 1000 neugierige Besucher in die Zürcher Flughafen-Stadt und bot den Liebhabern heimischer und tropischer Insekten und Spinnen so einiges. Gross und klein liess sich am Anlass fesseln: Die Welt der Gliedertiere schillert in einer vielfältigen Farben- und Formenpracht, wie sie sich nur die Evolution ausdenken kann. Erstaunlich unbefangene Mädchen und Jungs machten grosse Augen und kaufen sich ihre erste lebendige Raupe, Gottesanbeterin oder Gespenstschrecke zum Selberaufziehen, versierte Fachleute tauschten Zuchttiere und Erfahrungen aus, aufgeschlossene Laien schnupperten in einer neuen Welt und begegneten &quot;Aliens&quot;, die ihnen nie zuvor über den Weg gelaufen waren.<br />Nebst den Tieren selbst wurden in Kloten auch Entomologisches Zubehör, neue und antiquarische Bücher und Fachliteratur, Terrarien und Insektengläser, T-Shirts, Bilder, Schmuck und vieles mehr ausgestellt und feilgeboten.<br /><br />Insekten und Spinnentiere sind eminent wichtige Teile des Lebensmotors unseres Planeten. Ohne Insekten gäbe es kaum Blütenbestäubung und damit nicht ausreichend Nahrung für Mensch und Tier. Ohne sie gäbe es aber auch weder Honig, noch Seide, noch hätten der Campari und die meisten Lippenstifte ihre berühmte rote Farbe. Ausserdem obliegen ihnen viele andere, wichtige Aufgaben im Zusammenspiel von Fauna und Flora, die das gesamte Ökosystem unserer Erde im Gleichgewicht halten. Spinnentiere andererseits sorgen dafür, dass die Insekten keine Überhand nehmen, ihre Anzahl würde ansonsten ins Unermessliche steigen. Die Welt der Insekten und Spinnentiere birgt viele spannende Geschichten, die sich um Tarnung, Nachahmung und unvorstellbare Kräfte und Fähigkeiten drehen. Viele Insekten sehen Blättern und Ästchen zum Verwechseln ähnlich, während andere, harmlose Arten sich wie giftige Verwandte tarnen. Ameisen vermögen das Vielfache des eigenen Körpergewichtes zu tragen. Termiten können bis zu 7 Meter hohe Bauten errichten - das entspricht in menschlichen Massstäben einem Hochhaus von 1200 Metern Höhe! Auch die Spinnen leisten Unglaubliches. Ihre Seide ist tragfähiger als jedes von Menschenhand geschaffene Material. Einige stellen Wurfnetze oder klebrige Fangleinen her, die nach der Beute geschleudert werden. Andere werden so gross wie Suppenteller. Auch bei den Spinnen gibt es Tarner und Täuscher. Ohne diese beiden Tiergruppen wäre Leben auf dem Planeten wahrscheinlich nicht möglich, zumindest aber sähe es anders aus, als wir es kennen. All dies und noch viel mehr erklärten die Spezialisten geduldig auch den ahnungslosesten Laien.<br /><br />Auch die Entomologische Gesellschaft Zürich EGZ setzte sich als Börsenpartnerin mit einem grossen Info-Stand zum Ziel, die Fragen der Besucher zur wunderbaren Welt der Insekten und Spinnentiere kompetent zu beantworten. Wie auch den Veranstaltern selber war es der EGZ ein Anliegen, das Interesse und Verständnis für diese beiden vielenorts verkannten und zu Unrecht diffamierten Tiergruppen zu wecken und zu vertiefen.<br /><br />Sogar ausgemachte Spinnen- und Insekten-Phobiker sprach die Insekten- und Spinnentierbörse an: Nach seinen Erfolgen im vergangenen Jahr stellte sich der professionelle Hypnose-Therapeut Ivo Rütsche auch dieses Jahr zur Verfügung. Vor Ort konnten sich Betroffene durch ihn oder seinen Berufskollegen Sergio Gai kostenlos gegen ihre Phobie behandeln lassen. Die beiden Therapeuten wurden denn auch durchgehend in Anspruch genommen, der Ansturm an Menschen mit Tier-Phobien war immens. Und ihr Therapie-Erfolg ebenso: Keine einzige der therapierten Personen scheute davor zurück,  im Anschluss an die Behandlung die sich zuvor gesetzten Ziele zu überprüfen, und alle Patienten machten sich anschliessend offensichtlich erleichtert und befreit auf den Heimweg. (jso)<br /><br />Link: <link http://www.terra-typica.ch/juerg/IBK_2010_Galerie/ _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />Bild-Galerie zum Event</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 12:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das menschliche Proteom ist vollständig entschlüsselt</title>
			<link>http://www.terra-typica.ch/services/news/news/datum/2010/09/23/das-menschliche-proteom-ist-vollstaendig-entschluesselt.html</link>
			<description>Die ETH Zürich wartet gleich mit zwei sensationellen Meldungen auf: Dem Team um Professor Reudi...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die ETH Zürich wartet gleich mit zwei sensationellen Meldungen auf: Dem Team um Professor Reudi Aebersold ist es einerseits gelungen, das menschliche Proteom vollständig zu kartieren. Ausserdem werden die über 20'000 determinierten Proteine des menschlichen Körpers  der Wissenschaft über den MRM-Atlas zur freien Verfügung gestellt. Die Datenbank wurde nebst seiner kommerziellen Variante MRM-Base vom ETH-Spinnoff-Unternehmen BIOGNOSYS entwickelt.<br />Die Datenbanken helfen dabei, Proteinkonzentrationen in Zellkulturen und Gewebe- sowie Sekret-Proben effizienter, schneller und präziser zu bestimmen.<br />Die Innovationen stellen Meilensteine für die Protein-Diagnostik dar und dürften daher für pharmazeutische Forschung und Diagnostik von höchster Bedeutung sein.<br /><br />Quelle: <link http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/100921_proteomik_per/ _blank external-link-new-window><img src="uploads/RTEmagicC_0106071dfc.png.png" width="14" height="10" alt="" />ETH Zürich</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 15:36:00 +0200</pubDate>
			
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