


| Kein WWF-Rekurs gegen Wolfabschuss |
| Thursday, 25. October 2007 | |
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Gemäss heutiger Medienmitteilung verzichtet der WWF auf einen Rekurs gegen die Abschussfreigabe für eine Wölfin durch die Walliser Regierung.
Dieser politische Entscheid des WWF beruht vermutlich auf dem Umstand, dass die Kantonsregierung für das kommende Jahr flächendeckende Herdenschutzmassnahmen angekündigt hat und der WWF sie deshalb jetzt nicht verärgern will.
Die Verantwortung für die Risse durch eingewanderte Wölfe liegt - ebenso wie bei den zahlreichen Verlusten durch die heuer eingewanderten italienischen Braunbären - bei den Viehbesitzern selbst: im Gegensatz zu unseren italienischen und französischen Nachbarn, welche aufgrund guten Herdenschutzes so gut wie keine Verluste durch Wölfe und Bären beklagen, werden in unserem Land Schafe und Ziegen auf der Alp mitunter wochenlang unbeaufsichtigt gelassen. Dies führt in der Schweiz jedes Jahr zu mehreren Tausend durch Steinschlag, Krankheit und Abstürze getötete Schafe, denen kaum eine Handvoll durch Wildtiere Gerissene entgegenstehen.
Entsprechend hegen italienische und französische Schäfer kaum Groll gegen die grössen Räuber, betrachten sie oftmals gar als ihre "Brüder" während die schweizerischen Berufskollegen am liebsten alle in alpinen Raum einwandernden Tiere abschiessen würden, die nicht muhen, blöcken oder meckern. (js) |
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