Insektenboerse '18

Am 29.09.2018 findet in Kloten
die naechste Ausgabe der einzigen
Schweizer Insektenboers
e statt.

Jetzt Tische reservieren!

Follow us...

Sonntag, 12. September 2010

Shortcuts: 06.09. - 12.09.2010

News-Querschnitt September 2010


Foto: Dawn Endico

06.09.2010

Bienenschwund zeigt erste Auswirkung
Das Verschwinden der Bienenvölker lässt sich bereits anhand sinkender Bestäubungsraten in freier Natur belegen. Die Erkenntnisse beruhen auf Langzeit-Forschungen von James Thomson (Universität Toronto) der seine Erhebungen an Wildpflanzen auf naturbelassenen Bergwiesen der Rocky Mountains über einen Zeitraum von 17 Jahren durchführte. (jso)
Quelle: scinexx
 
Das Gentech-Mekka USA kommt auf den Fisch
Bereits 90% des in den USA ausgebrachten Mais-, Soja-, Baumwolle-Saatguts wurden durch den Menschen im Labor genetisch verändert. Nun will die zuständige amerikanische Behörde FDA erstmals ein genetisch verändertes Tier zum Verzehr zulassen: Dem Atlantischen Lachs wurde ein Gen des Königslachses verpasst, welches für die Produktion eines Wachstumshormons sorgt. Damit wachsen die aufgemotzten Fische doppelt so rasch wie ihre natürlichen Artgenossen. Die Kritiker wehren sich mit dem Hauptargument, dass aus Fischzuchten traditionell viele Tiere in Wildgewässer entweichen und im vorliegenden Fall so die natürlichen Bestände durch die Weitergabe ihrer modifizierten DNA gefährden würden. (jso)
Quelle: Spiegel online

 
07.09.2010
 
Neuartige Antibiotika in Insektengehirnen
Simon Lee von der University of Nottingham hat mit einem Forscherteam im Oberschlundganglion von Schaben und Heuschrecken 9 Moleküle mit antibakterieller Wirkung entdeckt. Die Stoffe wurden an resistenten Erregern wie etwa dem resistenten Stamm von Staphylococcus aureus erfolgreich getestet – ohne dass negative Einflüsse auf menschliche Zellen hätten festgestellt werden können. (jso)
Quelle: Bild der Wissenschaft
 
Die Beweglichkeit von Giftenzymen macht Vipernbisse gefährlicher
Ein Forscherteam um Professor Klaus R. Liedl vom Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie der Universität Innsbruck hat erstmals die Ursache für ausgedehnte Gewebeschäden durch das Gift einiger Vipern ermittelt. Die Ursache liegt bei der Beweglichkeit einzener Enzyme im Gift. Die Entdeckung soll für die Erforschung von Behandlungsmethoden gegen Schlangebnisse bahnbrechend sein. (jso)
Quelle: scinexx
 
 
08.09.2010

Taube Nuss
Der Lungenfisch (Protopterus annectens) gilt als ältester noch lebender Verwandter der ersten Landbesiedler unter den Tieren. Deshalb muss er für Forschungen rund um die Entwicklung des Gehörsinns von landlebenden Tieren herhalten, wobei die Forscher voraussetzen, dass sein Hörorgan für frühe vierfüssige Landwirbeltiere repräsentativ ist. Dänische Forscher haben nun nachgewiesen, dass der Lungenfisch wohl auf durch Wasser übertragene niederfrequente Schwingungen sensibel ist, jedoch nicht auf luftübertragene. So wird heute davon ausgegangen, dass die ersten Landpioniere stocktaub waren und einen an Land funktionierenden Gehörsinn für luftgetragenen Schallwellen erst entwickeln mussten. Diesen sollen sie etwa 150 Millionen Jahre später durch die Entwicklung des Innenohrs erlangt haben. (jso)
Quelle: Bild der Wissenschaft

Noch ein neuer europäischer Dino
Erneut haben Paläontologen, diesmal in Spanien, Fossilien einer neuen Dinosaurier-Art entdeckt. Das versteinerte Skelett ist hervorragend und fast komplett erhalten. Das zu den auf zwei Beinen gehenden Theoropoda zählende Tier wies auf dem Rücken einen für Dinos bislang unbekannten markanten Höcker auf, dessen (potentielle) Funktion bislang nicht interpretiert werden kann. Mit einer Länge von gegen sechs Metern ist der Neuling der grösste bisher entdeckte Raub-Saurier Europas. (jso)
Quelle: Nature



09.09.2010

Wie Delphine auf die Schnecke kommen
Wiederholt schon wurden Delphine mit Schneckenhäusern im Mund beobachtet, ohne dass klar geworden wäre, was sie mit damit tun. Obschon sie nicht ausschliessen können, dass es sich dabei um Spiel- oder Balzverhalten handelt, glaubt eine Biologen-Gruppe um Michael Krützen von der Universität Zürich nun herausgefunden zu haben, dass die Meersäuger Schneckenhäuser zur Nahrungsbeschaffung verwenden. Dabei scheint es noch nicht klar zu sein, ob sie die Schneckenhäuser als Fanginstrument verwenden, oder lediglich sich in Schneckenhäusern versteckende Fische erbeuten. (jso)
Quelle: spektrumdirekt


10.09.2010

Süsswasserschildkröten vor dem globalen Aus
Peter Paul van Dijks (Conservation International) neue Studie attestiert den Süsswasserschildkröten düstere Prognosen. Bereits seien 40% aller Arten vom Aussterben bedroht, besagt die Arbeit. Hauptursache ist die Zerstörung des natürlichen Lebensraums durch Wasserverbauungen (Dämme, Begradigungen) und speziell in Asien zusätzlich der Umstand, dass die Tiere gegessen werden. (jso)
Quelle: Yahoo


Kunstvolle Vögel
Australische Forscher sind überzeugt davon, dass der Graulaubenvogel (Chlamydera nuchalis) ein Ästhet unter den Vögeln ist. Die Männchen dieser Art schaffen sucht einen Balzplatz und statten ihn so aus, dass er als optischer Verzerrer wirkt und das Männchen grösser erscheinen lässt. Dies erreichen die Tiere, indem sie eine Allee schaffen, durch welche das Weibchen sich dem Männchen nähern muss. Diese Laube schmücken sie von vorne nach hinten mit nach Grösse sortierten Gegenständen wie Steinen, Knochen, Holzstücke, Muscheln usw. und beeinflussen so den perspektivischen Eindruck des Weibchens vom potentiellen Geschlechtspartner. (jso)
Quelle: spektrumdirekt



11.09.2010

Keine "grünen" Olympic Games 2018 in Deutschland?
München und Garmisch bewerben sich um  die olympischen Winterspiele 2018. Die Bewerbungsgesellschaft München hatte zusammen mit diversen Umweltschutzverbänden die "Fachkomission Umwelt" geschaffen, um dem Grossanlass einen nachhaltigen Charakter zu verleihen. Nach einigen anderen Verbänden steigt nun auch der Deutschen Naturschutzring - dem fast 100 deutsche Naturschutzverbände angehören - aus der Fachkommission Umwelt der Bewerbungsgesellschaft aus. Zu massiv seine die geplanten Eingriffe wie der Bau von Infrastruktur, Parkplätzen und Beschneiungsanlagen vor allem im sensiblen Alpenraum, als dass der Ring das Projekt weiter stützen könnte. Ähnliches Ungemach droht vom Deutschen Alpenverein, der ohne echte Fortschritte bis zum Jahresende ebenfalls aussteigen will. (jso)
Quelle: Yahoo