Insektenboerse '18

Am 29.09.2018 findet in Kloten
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Schweizer Insektenboers
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Mittwoch, 22. September 2010

Shortcuts: 13.09. - 19.09.2010

News-Querschnitt September 2010


Hauskatzen werfen zweimal pro Jahr bis zu 10 Junge (Foto: Stephan B.)

13.09.2010

Behördlich verordnete Katzenkastration
In Belgien lebt auf jeden 10. humanoiden Einwohner eine streundene Katze. Jedes fruchtbare Weibchen darunter erzeugt nach Berechnungen des deutschen Tierschutzbundes innerhalb nur zweier Jahre 42 Nachkommen. Das ist definitiv zuviel, befindet der belgische Staat und beschloss nun per 2016 die staatlich verordnete Zwangskastration aller streunenden Katzen sowie deren domestizierten Artgenossen. Auch in Deutschland denkt man über diese Massnahme nach, in einzelnen Städten setzt man sie gar schon um, indem Katzen per Fütterung angelockt, kastriert und wieder freigesetzt werden.    
Quelle: Focus Online


15.09.2010

Weichtier Surfin'
Algen-Surfing heisst die Methode, die Schnecken, Muscheln und Asseln zur Besiedlung abgelegener Eilande einsetzen. Dies fanden Biologen der neuseeländischen University of Otago heraus, als sie nach der Ursache für die frappante Ähnlichkeit zwischen neuseeländischen und antarktischen Weichtieren suchten.  Vergleiche des Erbguts hatten den Verdacht erhärtet, dass ein genetischer Austausch zwischen den Tieren stattfinden muss, obschon sie hunderte von Kilometern von einander entfernt gefunden wurden. Schliesslich wurden Tiere auf an den Stränden angespülten Algen entdeckt, womit ihr Transportmittel entlarvt wurde. (jso)
Quelle: Royal Society Publishing

Serengeti darf nicht sterben 2010
In Nature, dem renommiertesten Wissenschaftsjournal überhaupt, appellieren Wissenschaftler an die Tansanische Regierung, den geplanten Bau einer doppelspurigen Fernstrasse auszusetzen. Die Forscher sprechen vom totalen ökologischen Kollaps, der dem Reservat durch die Realisierung des Bauprojekts drohen würde.
Quelle: Spektrumdirekt


16.09.2010

Schöne Männer machen den Unterscheid
Karotinoide stärken das Immunsystem von Enten. Ein hoher Karotinoid-Spiegel lässt deshalb den Schnabel von Stockenten-Erpeln (Anas platyrhynchos) strahlender gelb-orange leuchten und verspricht so dem Weibchen eine höhere Konzentration an Abwehrstoffen im Eiweiss von Eiern, die unter Mitwirkung eines solchen Strahlemanns produziert wurden. Je leuchtender der Schnabel seines Erpels, umso mehr investiert das Weibchen folglich in die Produktion der Eier und die Brutpflege, denn seine genetischen Voraussetzungen versprechen widerstandsfähigen Nachwuchs. Dieser Effekt ist bereits bei der Eiablage messbar: Enten-Weibchen mit schönen Männern produzieren grössere Eier.
Quelle: Bild der Wissenschaft


17.09.2010

Der frühe Vogel fängt nicht nur den Wurm
Wasser auf die Mühlen von "Dark Sky": Das Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen weist nach, dass vier von fünf untersuchten Singvogel-Arten ihre art-typisches Verhalten unter dem Einfluss von helleuchtenden Strassenlaternen ändern: Die Männchen beginnen früher mit ihrem Werbegesang und die Weibchen kommen früher zur Eiablage. Ausserdem brechen Männchen betroffener Populationen deutlich öfter das Ein-Ehe-Prinzip. Obschon die Folgen dieser Verhaltenanpassungen noch nicht erforscht wurden, gehen die Wissenschaftler von negativen Effekten aus, welche die Populationen schwächen. Dies wollen die Ornithologen um Bart Kempenaers als nächstes untersuchen.
Quelle: Bild der Wissenschaft
Link: DARK SKY Schweiz

Schnabelfertige Vögel
Die Geradschnabelkrähe (Corvus moneduloides) ist eine auf Neukaledonien endemische Krähenart. Aber nicht nur ihre Verbreitung macht die Art einzigartig, sondern auch ihre Methode zur Nahrungsbeschaffung: Als einziger Rabenvogel überhaupt verwendet die Geradschnabelkrähe dazu Werkzeug. Mit einem im Schnabel gehaltenen Ästchen stösst sie solange in von Insektenlarven bewohnte Löcher morscher Stämme, bis das verärgerte Insekt sich mit den kräftigen Mandibeln ins Ästchen verbeisst und vom Vogel daran aus dem Loch gezogen und verspeist werden kann.  
Quelle: Focus Online


18.09.2010

Von Frühaufstehern und Tiefschläfern
Mittels ultraleichten Sendern an Körpern und Infrarot-Cams in Nistkästen von Blaumeisen gelang deutschen Ornithologen der Nachweis, dass Vögel ebensolche Individualisten sind wie wir Menschen. Zumindest was ihre Schlafgewohnheiten angeht. Schon während der Nacht zeigen sich deutliche Unterscheide: Während die einen Individuen einen vergleichsweise ruhigen Schlaf haben, wachen andere bis zu 10 Mal häufiger auf als erstere. Frühmorgens dann sind die Männchen früher aus den Federn als die Weibchen, und auch Jungtiere verharren lieber etwas länger in der behaglichen Wärme des Nistkastens
Quelle: Bild der Wissenschaft