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Freitag, 19. November 2010

Shortcuts: 08.11. - 14.11.2010


News-Querschnitt November 2010,
zusammengetragen von TERRA TYPICA.


Boa cosntrictor (Foto: Jürg Sommerhalder)

09.11.2010


Gehirnentwicklung
Vergleichende Studien an den Gehirnen von Mensch und Neandertaler zeigen, dass die Gehirnentwicklung bei den beiden Species vor allem während der ersten 12 Lebensmonate deutlich voneinander abweicht: Während das menschliche Gehirn während dieser Zeit eine rundere Form annimmt, behielt dasjenige des Neandertalers die angeborene längliche Form. Berücksichtigt man das Wissen um die Bedeutsamkeit der ersten Lebensmonate in Bezug auf Kognition, so unterstreicht diese neue Erkenntnis den potentiell höheren Intellekt von Homo sapiens.
Quelle: spectrumdirekt

Parthenogenetische Boa
Zum Erstaunen vieler Fachleute haben DNS-Analysen an 22 Boa constrictor-Babies an der North Carolina State University in Raleigh (USA) ergeben, dass sie parthenogenetisch gezeugt wurden, also ohne Mithilfe eines Vaters. Jungfernzeugung kommt bei Wirbeltieren extrem selten vor, für Boa constrictor ist dies gar der erste Nachweis überhaupt.
Quelle: Focus Online


10.11.2010

Empfindliche Riesen
Kanadische und britische Wissenschaftler berichten über zunehmende Sonnenbrand-Gefahr für Wale. Sie vermuten als Ursache die zunehmende UV-Einstrahlung auf der Erde. Dabei fanden sie heraus, dass wie bei den Säugern Arten mit stärker melanisierter Haut  wie etwa Finn- und Pottwale unempfindlicher reagieren, als hellhäutige Arten wie der Blauwal.
Quelle: Bild der Wissenschaft & Focus Online

Der Kerl mit den Riesenklöten
Relativ zu ihrer Körpergrösse haben die Männchen der Südlichen Beissschrecke (Platycleis affinis) die grössten Hoden aller lebenden Tiere. Ganz 14 Prozent des Gesamt-Körpergewichts beanspruchen die Organe für sich. Zum Vergleich: Ein 80 Kilogramm schwerer Mann hätte....na, das könnte Ihr Euch ja selbst ausrechnen. Den Grund für die realtive Grösse sehen die Forscher in der extremen Promiskuität der Weibchen. Männer mit grossen Dingern können offenbar häufiger.
Quelle: Focus Online


11.11.2010

Methusalem-Krebs
Der älteste bisher entdeckte fossile Zehnfusskrebs (Decapoda), eine 360 Millionen Jahre alte Garnele, wurde nebst anderen marinen Versteinerungen in Oklahoma entdeckt. Das extrem gut erhaltene Fossil der acht Zentimeter langen Dino-Garnele lässt auf den ersten Blick keine Unterschiede zu heute lebenden Vertretern ihrer Verwandtschaft erkennen.
Quelle: Focus Online


12.11.2010

Sichtweisen
Die Bildverarbeitung erfolgt in Insekten- und Menschen-Gehirnen auf sehr ähnliche Weise: Die durch Lichsinneszellen aufgenommenen Reize werden bereits im Auge in Bildkanäle aufgespalten und so vorsortiert in Form paralleler Bildsequenzen ans Gehirn weitergeleitet. Dieser Prozess ist nicht nur allen Wirbeltieren gemein, sondern wird - wie jetzt Neurobiologen am Max-Planck-Instutut nachwiesen - auch von Insekten eingesetzt. Die Forscher gelangten zur Überzeugung, dass es sich dabei nicht um konvergente Entwicklungen handelt, sondern dass die Methode einen evolutiv ursprünglichen Zustand wiederspiegelt, den die Gehirne aller oder zumindest vieler Tiere aus Gründen der Energie-Effizienz konservierten.
Quelle: Bild der Wissenschaft

Brutfürsorge vor 190 Millionen Jahren
Das älteste Embrio-Fossil eins Wirbeltieres ist 190 Millionen Jahre alt und stammt vom Dinosaurier Massospondylus. Die Analyse des sehr gut erhaltenen Fossils legt nun nahe, dass diese Art Brutfürsorge betrieben hat, denn das Embrio wies kurz vor dem Schlupf die typische Merkmale eines unselbständigen Jungtiers auf, so etwa im Vergleich zu erwachsenen Exemplaren einen überdimensionierten Kopf und zu lange Vorderextremitäten. Damit ist dieses Fossil der älteste existierende Nachweis einer Brutfürsorge betreibenden Tierart.
Quelle: spektrumdirect