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Freitag, 19. November 2010

Shortcuts: 15.11. - 21.11.2010


News-Querschnitt November 2010,
zusammengetragen von TERRA TYPICA.


Versteinertes Exemplar von Pterodactylus kochi (Foto: Jürgen Christian Harf)

15.11.2010

Abschusskatapult
Mit gegen 10 Metern Spannweite waren bis zu giraffengrosse Pterosaurier die grössten flugfähigen Wesen, die unseren Planeten je besiedelten. So gross waren sie, dass mancher Wissenschaftler trotz fossiler Flügelnachweise gar daran zweifelt, dass die Tiere tatsächlich fliegen konnten. Mark Witton (University of Portsmouth) und Michael Habib (Chatham University) glauben nun durch Skelett-Rekonstruktionen und -Modellierungen herausgefunden zu haben, dass die riesigen Flugsaurier sich mittels ihrer extrem starken Extremitäten stabhochspringermässig in die Höhe katapultierten, um abheben zu können. (jso)   
Quelle: spektrumdirekt
Weiterführender Link: Pterosauria-Website von Jürgen Christian Harf


16.11.2010

Kurze Jugend
Neandertalern war nur eine kurze Jungendzeit beschieden. Dies legen Analysen von Wachstums-Spuren an fossilen Zähnen nahe. (jso)
Quelle: Bild der Wissenschaft

Gigantischer Dinosaurier-Fisch
Der vergessenen handtellergrossen Zahn eines gigantischen Lungenfisches gammelte 60 Jahre lang vergessen in einer Schublade am Nebraska State Museum vor sich hin, bevor ihn Kenshu Shimada von der DePaul University in Chicaco wiederentdeckte. (jso)
Quelle: Bild der Wissenschaft


17.11.2010

Selbstschutz
Korallenfische wie der Papageifisch (Chlorurus sordidus) nächtigen in einem selbstgefertigten Schleimmantel, dessen Zweck bislang unbekannt war. Alexandra Grutter (University of Queensland) und ihr Forscherteam belegen nun, dass es sich beim Schleimmantel um eine moskitonetzartige Parasitenabwehr handelt, der nächtliche Blutsauger abhält. (jso)
Quelle: spektrumdirekt

Verwandtschaft mit Biss
Der mediterrane Weisse Hai stammt ursprünglich von australischen Vorfahren ab, wie Erbgut-Untersuchungen der University of Aberdeen zeigen. Dies erstaunt, galt doch bisher die geografisch einleuchtende Theorie als wahrscheinlich, dass Exemplare aus dem Atlantischen Ozean den Weg durch die Strasse von Gibraltar gefunden und zur Mittelmeer-Population geführt hatten. (jso)
Quellen:spektrumdirekt & Bild der Wissenschaft


18.11.2010

Mannsweiber
Verkehrte Welt bei den Tüpfel- oder Flecken-Hyänen (Crocuta crocuta): Während Männchen bei Eintreten der Geschlechtsreife aus dem Rudel vertrieben werden und zwecks Fortpflanzung geduldete Männchen stets nur Hierarchie-Stufen unter allen adulten Weibchen bekleiden, sind diese die dominanten Rudel-Vertreter. Sie fallen durch einen extrem hohen Testosteron-Spiegel auf, entsprechend sind sie hoch-aggressiv und dominant. Sogar einen Scheinpenis haben sie entwickelt. Heather Watts von der Michigan State University (East Lansing, USA) erklärt, warum das so ist. (jso)
Quelle: Spektrum der Wissenschaft