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Freitag, 19. November 2010

Shortcuts: 18.10. - 30.10.2010


News-Querschnitt Oktober 2010,
zusammengetragen von TERRA TYPICA.


Leopard (Panthera paruds), Bild: Wikipedia/Haplochromis

20.10.2010

Punkte für den Leopard
Die längst gehegte Vermutung, dass die Fellmusterung von Katzen in Zusammenhang steht mit ihrem Lebensraum, wird jetzt durch einen britische Studie erhärtet.  Nach dem Studium von drei Dutzend verschiedene Katzenarten definieren die Forscher die Faustregel, dass das Fell einer Art eine umso komplexere Musterung aufweist, je strukturierter ihr Lebensraum ist. Die Theorie deckt allerdings einige Arten, wie etwa den Tiger oder den Gepard, nicht ab; rstere verfügt über Felcken, obschon er im offenen Grasland lebt, und zweiterer zeigt als einzige Art überhaupt Streifen anstelle der Flecken.
Quelle: Bild der Wissenschaft


21.10.2010

Senile Bienen
Auch alternde Bienen können an  geistiger Vergreisung leiden, und beispielsweise ihren Stock nicht wiederfinden, wenn er von fiesen Biologen mutwillig verschoben wird. Individuelle Unterschiede können dabei wie beim Menschen auch bei Bienen auftreten: Einige der Alten bleiben aber auch bei den Beinen geistig agiler und gewöhnen sich an den neuen Standort.
Quelle: Bild der Wissenschaft


22.10.2010

Erlebte Evolution

Erbgut-Analysen an zwei Stämmen der Malaria-Mücke Anopheles gambiae zeigen dermassen markante genetische Abweichungen, dass die Forscher eine demnächst stattfindende Aufspaltung der Art in zwei Arten voraussagen. Dies könnte für die alaria-Bekämpfung eine höchst nachteilige Entwicklung bedeuten.
Quelle: Bild der Wissenschaft


26.10.2010

Bernstein-Funde korrigieren die Naturgeschichte
Über 100 von Jes Rust (Steinmann-Institut, Bonner Universität) gefundene und untersuchte indische Bernstein-Funde weisen ein Alter von über 50 Millionen Jahren auf. Die Pflanzenteil- und Gliedertier-Inklusien belegen Arten, die auf der indischen Kontinentalplatte nicht endemisch, sondern zur selben Zeit weltweit verbreitet waren. Damit stellt sich heraus, dass die aufgrund der Kontinentalplatten-Verschiebungen berechnete 100 Millionen Jahre lange Isolation Indiens keineswegs so lange gedauert haben kann.
Quellen:
spectrumdirect
Bild der Wissenschaft


27.10.2010

2fast, 2furious
Die Ergebnisse einer Studie, welche ihrerseits diverse internationale Studien zur Biodiversität auswertet, erlauben erstmals eine Quantifizierung des globalen Artensterbens. Die Berechnungen bewerten den aktuellen Artenschwund als eines der sechs grossen Artensterben der Erdgeschichte. Die Forschungsergebnisse machen aber auch Hoffnung, denn sie zeigen auch, dass Schutzprojekte Erfolg haben können. Der Studie zufolge sähe es heute ohne unsere Bemühungen um Artenschutz während er vergangenen Jahrzehnte bedeutend gravierender aus.
Quelle: Bild der Wissenschaft

Gesundheit!
Das durch den Schweizer Primatologen Thomas Geissmann in Myanmar neu entdeckte Stumpfnasenäffchen Rhinopithecus strykeri hat ein hartes Los: Durch seine nach oben offenen Nasenlöcher gelangt ihm bei Regen permanent Wasser in die oberen Atemwege, welches es nur laut niessend wieder los wird. Die Niesgeräusche wiederum machen es seinen Feinden leicht, das Äffchen zu orten. Folgerichtig verbringt das gebeutelte Tier Regentage mit zwischen die Knie geklemmtem Kopf.
Quellen:
spectrumdirect
Bild der Wissenschaft

Der gejagte Jäger
Die australische Raubwanze Stenolemus bituberus dreht den Spiess um und macht die Jägerin zur Gejagten: Sie versetzt Spinnennetze in leise Schwingungen, welche die Bewegungen kleiner, erschöpfter Beutetiere imitieren. Die heraneilende Spinne wird dann ihrerseits von der Raubwanze erbeutet.
Quelle: Bild der Wissenschaft


28.10.2010

Wo liegt die Wiege der Menschheit?
Christopher Beard, ein Paläontologe aus Pittsburgh, provoziert: Nach der Auswertung im heutigen Lybien gefundener Primaten-Fossilien besteht seines Erachtens keine Zweifel daran, dass die Wiege der Menschheit in Asien liegt, und nicht wie bisher angenommen, in Afrika. Zu dieser Aussage verleitet ihn eine internationale Forschergruppe um den Franzosen Jean-Jacques Jaeger (Paläontologie, Universität Poitiers), die über eine reichhaltige prä-lybische Primatenfauna vor knapp 40 Millionen Jahren berichtet. Nach Auffassung von Jaeger wurde die afrikanische Primatenfauna im Eozän durch zahlreiche aus Asien eingewanderte Arten bereichert.
Quelle: faz.net

Kopflos
Die älteste, jemals in Bernstein gefundene Libelle hat keinen Kopf. George Poinar (Oregon State University) ist der Überzeugung, dass er im Maul der Kleinechse steckt, deren Fuss und Schwanzspitze im selben versteinerten Harztropfen stecken. Die Urzeitragödie hat sich vor rund 100 Millionen Jahren im heutigen Myanmar abgespielt.
Quelle: Bild der Wissenschaft