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Mittwoch, 24. November 2010

Rettung des Tigers auf gutem Weg?


Bengalischer Tiger im Ranthambore National Park (Rajasthan, Inbdien, Foto: Wikipedia/Koshyk)

Der Tiger (Panthera tigris) ist der grösste Vertreter der Gattung Panthera - und damit die grösste lebende Raubkatze überhaupt. Insgesamt 10 Unterarten von Panthera tigris wurden definiert, vier davon sind bereits ausgestorben.

Heute beträgt die freilebende Population des Tigers gemäss WWF zwischen 2500 und 3200 Tiere, während im angehenden 20. Jahrhundert noch von weit über 100'000 Exemplaren ausgegangen worden war.

In diesen Tagen fand auf Einladung und unter der Leitung des russsichen Ministerpräsidenten in Peterburg der erste internationale Tiger-Gipfel statt. Ziel des Anlasses war die Verabschiedung eines umfassenden Rettungspakets für den Tiger, an welchem sich alle 13 Länder mit eigenen Tigerbeständen beteiligen sollten. Nebst diesen nahmen auch Prominente wie Leo Di Caprio und Naomi Campbell.

Erfreuliches Fazit des Gipfels: Das Papier mit einem Massnahmenplan, der zur Verdoppelung der freilebenden Tigerbestände innert 12 Jahren führen soll, wurde von alle 13 betroffenen Ländern unterzeichnet. Das Massnahmenpaket umfasst Investitionen von über 300 Millionen USD, von denen noch am Gipfel rund ein Drittel gutgesprochen wurde. Eine ganze Million an die Adresse des WWF steuerte übrigens Leo Di Caprio aus eigener Tasche bei.
Ärmeren Tiger-Ländern wie etwa Laos und Nepal soll bei der Umsetzung der Schutz-Aktivitäten finanziell unter die Arme gegriffen werden. Geplant sind vor allem eine konsequente Verfolgung der Wilderei sowie Erhaltung und erweiterung bestehender Lebensräume. (jso)

Quelle: WWF