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Montag, 31. Januar 2011

Schnellwüchsigkeit vs. Widerstandskraft


Ein Gemeiner Rosenkäfer (Cetonia aurata, auch Gold-Rosenkäfer) labt sich an einer Feige (Bild: Jürg Sommerhalder)

Durch die gezielte Ausschaltung von Selbstverteidigungs-Genen in Exemplaren des Kleinen Ackerschmalwands (Arabidopsis thaliana) wiesen Wissenschaftler nach, dass die Schnellwüchsigkeit von Pflanzen sich nachteilig auf deren Verteidigunsgmechanismen auswirkt.

Im Versuch verglichen die Forscher der Universität Zürich und ihre amerikanischen Kollegen solche sogenannten "Knockout-Mutanten" mit natürlichen Exemplaren desselben Genotypus und stellten bei den Mutanten eine erhöhte Wachstumsrate bei gleichzeitig verstärktem Blattlausbefall fest.

Diese Ergebnisse sind für Landwirtschaft und Naturschutz höchst bedeutsam, erfolgt doch die selektive Züchtung der meisten heutigen Nutzpflanzen mit Fokus auf Ertragsoptimierung. Das erzielte Zusatzwachstum und die damit einhergehend sinkende Resistenz gegen Schädlinge bewirkt unmittelbar die Notwendigkeit erhöhten Insektizid-Einsatzes. (jso)

Quelle: Universität Zürich