Insektenbörse '17

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Schweizer Insektenbörs
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Sonntag, 30. Dezember 2012

Kein Platz für wilde Tiere


Der Wolf (Canis lupus, Bild: Jürg Sommerhalder)

Nebst einigen wenigen versprengt lebenden Einzeltieren ist ein einziges kleines Wolfsrudel in unserem Land beheimatet. Gerademal 17 Exemplare dieser ausgestorbenen Art haben sich in den letzten 20 Jahren bei uns wieder angesiedelt. Das ist sehr bescheiden verglichen mit dem gesamten Alpenraum, in dem sich der Wolf-Bestand mit immerhin rund 400 Exemplare in 30 Rudeln bedeutend besser entwickelt hat.

Nur scheinbar besser geht es unseren Luchsen. In den 40 Jahren seit deren Wiederansiedlung durch die Auswilderung slowakischer Exemplare im Jura hat sich ein landersweiter Bestand von etwa 130 Exemplaren etabliert. Sie leben in drei isolierten Populationen im Jura, den Nordwestalpen sowie der Nordschweiz. Diese Populationen sind durch ihre Isolation und den deshalb fehlenden genetischen Austausch gefährdet.

Über das Traurspiel Braunbär brauchen wir an dieser Stelle nicht mehr viele Worte zu verlieren: M13, das einzige Schweizer Exemplar, ist nur solange sicher, wie es sich in der Winterruhe befindet. Man braucht kein besonders guten Gehör, um bereits jetzt das Halali der Schiesswütigen wieder zu hören, das im Puschlav spätestens dann erneut zu vernehmen sein wird, wenn das spriessende Buchenlaub unsere Wälder in dieses wunderbare frische Frühlingsgrün kleiden wird. (js)

Quelle: Opens external link in new windowWWF